• 22.06.2017, 16:04:11
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Maier: Breite Diskussion zur Waldviertelautobahn führen

Denkanstoß von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wichtig zur fundierten Entscheidungsfindung

Utl.: Denkanstoß von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner wichtig
zur fundierten Entscheidungsfindung =

St. Pölten (OTS/NÖI) - Auf Zuspruch stößt der von Landeshauptfrau
Johanna Mikl-Leitner angestoßene Diskussionsprozess für eine Autobahn
im Waldviertel bei VP-Verkehrssprecher Jürgen Maier, der betont: „Zur
Idee der Waldviertelautobahn braucht es eine möglichst breite
Diskussion, in der die Menschen aus der Region ihre Wünsche und
Bedenken ehrlich äußern können. Es war daher die richtige
Entscheidung unserer Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrat
Ludwig Schleritzko mit der Durchführung dieses Prozesses zu
beauftragen, denn nur so können wir zu einer fundierten und
objektiven Entscheidungsgrundlage kommen. Danach gilt es die
vorgebrachten Argumente sorgfältig abzuwägen und eine für alle Seiten
tragbare Entscheidung zu treffen.“

Abseits der Idee der Waldviertelautobahn werden in der Region bereits
wichtige straßenbauliche Projekte realisiert. „Für den Ausbau der
Straßen-Infrastruktur im Waldviertel werden bis 2020 in Summe rund
180 Millionen Euro investiert, wobei vor allem die beiden Hauptachsen
Stockerau-Horn-Vitis-Gmünd und Krems-Gföhl-Vitis-Waidhofen/Thaya
ausgebaut und verbessert werden“, so Maier.

Zu den Schwerpunkten im Bereich des öffentlichen Verkehrs hält Maier
fest: „Einerseits liegt der Fokus auf dem Ausbau der Park &
Ride-Anlagen, da diese eine ideale Möglichkeit zur Kombination des
Individualverkehrs mit dem öffentlichen Verkehr darstellen. Bis 2025
werden daher die Stellplatzkapazitäten auf 50.000 bei den PKWs und
30.000 bei den Zweirädern erweitert. Andererseits wurden insgesamt
10,6 Millionen Euro in die Modernisierung von 16 Bahnhöfen
investiert, von denen bereits 13 fertiggestellt werden konnten.
Zentral für den öffentlichen Verkehr ist aber auch die
Attraktivierung der Bahnstrecken selbst. Deshalb haben wir
beispielsweise bei der Franz-Josefs-Bahn gemeinsam mit den ÖBB eine
Studie erstellt, die neben dem Ausbau der Bestandsstrecke, eine
Direktanbindung von Horn und Neubauabschnitte sowie
Streckenbegradigungen vorsieht. Das Verkehrsministerium ist jetzt
gefordert, die notwendigen Mittel in die Umsetzung zu investieren.“

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