SPÖ-LAbg. Sidl: Kunst und Kultur ‚NeuÖ‘ denken – Förderung muss bei jungen Talenten ankommen

Kulturbudget ist Motor für Förderung niederösterreichischer kunst- und musikbegeisterter Talente

St. Pölten (OTS) - "Niederösterreichs Kulturlandschaft gilt weit über unsere Landesgrenzen hinaus als Erfolgsgeschichte. Die Vielfalt ist eine der größten Stärken", so LAbg. Dr. Günther Sidl, Kultursprecher der SPÖ NÖ. Gerade um die Breite unseres Kulturangebotes weiterhin auszubauen, muss ein großes Augenmerk auf die Förderung junger niederösterreichischer Talente gelegt werden.

Eine dieser Talenteförderungseinrichtungen sind die NÖ Musikschulen, die – so ergab eine landesweite Umfrage bei 319 LehrerInnen, entspricht fast 14 % des Lehrpersonals, des Musikschulausschusses der Gewerkschaft – jedoch großen Nachholbedarf bei vielen wichtigen Unterrichtsmaterialien aufweisen. Der Musikschulbetrieb funktioniere nur deshalb, weil die meisten Lehrkräfte im Interesse ihrer SchülerInnen regelmäßig etliche Lehrmittel auf private Kosten zur Verfügung stellen. Für die SPÖ NÖ ein untragbarer Zustand, angesichts niedriger Gehälter, ständig steigender Anforderungen und unzähliger unbezahlter Überstunden für Musiklehrpersonal.

Die Landesregierung sei zuständig die Qualität zu sichern, zu kontrollieren und Qualitätsverbesserungs- und –sicherungsmaßnahmen innerhalb der Strukturförderung auch finanziell zu unterstützen. „Es geht um Fairness gegenüber den engagierten Lehrerinnen und Lehrern an unseren Musikschulen. Korrekte Rahmenbedingungen müssen eine Selbstverständlichkeit sein. Dazu gehören auch Top-Lehrmittel die zur Verfügung gestellt werden“, so Sidl weiter.

Die SPÖ fordere eine „Lehrmittelförderung“ – gewissermaßen als Anstoß. Dabei sollen nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch personelle Notwendigkeiten, zB durch Fachpersonal, das hilft Computer aufzusetzen, etc. zur Verfügung gestellt werden. Außerdem stehe die Bereitstellung von Sammellizenzen für Musiksoftware und die Einrichtung eines landesweiten Notenarchivs auf der Forderungsagenda, wie auch die Ermöglichung der Nutzung oftmals vorhandener Infrastruktur in den Pflichtschulen, mit denen sich die Musikschulen häufig die Räumlichkeiten teilen. „Alle diese von uns geforderten Initiativen kommen nicht nur den LehrerInnen, sondern in erster Linie den SchülerInnen zugute, die durch höhere Unterrichtsqualität zu noch größeren musikalischen Leistungen gefördert werden können“, so Kultursprecher Sidl abschließend.

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