• 21.06.2017, 14:38:57
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  • OTS0207

Skinhead-Reportage: ÖJC begrüßt Entscheidung des Oberlandesgericht Wien

Politische Parteien sollen nicht immer gleich Gerichte anrufen

Utl.: Politische Parteien sollen nicht immer gleich Gerichte anrufen =

Wien (OTS) - Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) begrüßt die
Entscheidung des Oberlandesgerichtes Wien in dem seit sieben Jahren
dauernden Verfahren zwischen der FPÖ und dem ORF-Journalisten Ed
Moschitz. Zugleich wurde die Entschädigung an Moschitz erhöht, er
erhält nun 17.000 Euro. Außerdem muss die FPÖ alle Gerichtskosten,
Erstellung der Gutachten, Kosten der Moschitz-Anwältin und ihre
eigenen Aufwände bezahlen.

Moschitz hatte sich gegen Vorwürfe der FPÖ gewehrt, er habe im Zuge
von Dreharbeiten für eine "Am Schauplatz"-Reportage junge Skinheads
zu (strafrechtlich relevanten) Neonazi-Sagern angestiftet.

ÖJC-Präsident Fred Turnheim gratuliert Kollegen Moschitz zu diesem
juristischen Sieg. Gleichzeitig ruft Turnheim im beginnenden
Wahlkampf „die politischen Parteien auf bei medienrechtlichen
Auseinandersetzungen, nicht immer gleich die Gerichte anzurufen“.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OJC

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