SPÖ-LAbg. Thumpser: Konsumentenschutz ‚NeuÖ‘ denken - SPÖ fordert zusätzliche Mittel

Starke Zunahme der Internet-Kriminalität erfordert mehr Beratung und Schutzmaßnahmen

St. Pölten (OTS) - Der Konsumentenschutz stelle eine wichtige Aufgabe in der NÖ Landesregierung dar. Viele Niederösterreicherinnen und Niederösterreich hätten es schon erlebt, dass nach einem Kauf Mängel auftraten, sie Betrügereien aufgesessen sind oder ihre Rechte nicht beachtet wurden - beim Handwerker, im Urlaubsort, bei Kündigungen, bei Ferienflügen, bei Zeitschriftenabonnement, bei Bankgeschäften oder auch bei Online-Einkäufen.

„Aber vor allem die Internetkriminalität ist mittlerweile zu einem Massenphänomen geworden. Das Internet und die Entwicklung der Digitalisierung bieten Privaten wie auch der Wirtschaft unglaubliche neue Möglichkeiten, bergen aber auch große Gefahren in sich. Im globalen Dorf, in dem sich jeder mit jedem in Verbindung setzen kann, bleiben leider die Sicherheits- und Vorsichtsmaßnahmen hinter der Kriminalität zurück. Um 3,8 Prozent stieg die Gesamtkriminalität im Vorjahr, die Internetkriminalität aber um massive 30,9 Prozent. Die SPNÖ fordert daher die NÖ Landesregierung auf sich dafür einzusetzen, dass zusätzliche finanzielle Mittel für das Ressort Konsumentenschutz im Voranschlag 2018 bereitgestellt werden“, so Konsumentenschutzsprecher der SPNÖ, LAbg. Msc Herbert Thumpser.

Der Schwindel mit Einkäufen im Netz macht mittlerweile mehr als die Hälfte aller Betrügereien im Internet aus. Mit Schnäppchen und mit billigen Preisen werden Käufer angelockt und so um ihr Geld gebracht. Hinter scheinbar seriösen Onlinehändlern können sich auch Betrüger und Fake-Seiten verbergen. Der Besteller erhält keine Ware oder es wird gefälschte oder minderwertige Ware geliefert. Übermittelte Daten, wie Kreditkarteninformationen oder Kontonummern, können auch für weitere Betrügereien verwendet werden. Weitere Gefahren lauern dem Konsumenten in Form von Banking-Trojaner auf, welche Bankdaten ausspähen, Lösegelderpressungen nach Datenklau stehen ebenso an der Tagesordnung wie Angriffe auf Bankomaten oder Manipulationen von Bankomatkarten.

„Durch Zurverfügungstellung zusätzlicher finanzieller Mittel für den Konsumentenschutz soll zudem eine eigene Beratungshomepage des Konsumentenschutzressorts betreffend Einkauf via Internet und die damit zu beachteten Vorsichtsmaßnahmen eingerichtet werden. Im Zuge dessen soll auch die Zusammenarbeit mit entsprechenden Einrichtungen, wie beispielsweise der „Watchlist Internet“, eine unabhängige Informationsplattform zu Internet-Betrug und betrugsähnlichen Online-Fallen aus Österreich, intensiviert werden“, so Thumpser abschließend.

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