Wiener Bildungsgrätzl: Neues Logo kennzeichnet vernetzte Einrichtungen

Bildungsstadtrat Czernohorszky, Stadtschulratspräsident Himmer und Bezirksvorsteher Zatlokal besuchen das „Bildungsgrätzl Schönbrunn“

Wien (OTS) - Im Wiener Bildungsgrätzl sind verschiedene Bildungseinrichtungen eng miteinander vernetzt und schaffen für Kinder und Jugendliche vor Ort spannende Angebote. In den nächsten Monaten sollen in ganz Wien neue Bildungsgrätzl entstehen. Ab sofort kennzeichnet ein eigenes Logo miteinander vernetzte Einrichtungen im Bildungsgrätzl. Den Anfang machte heute das „Bildungsgrätzl Schönbrunn“ in Rudolfsheim-Fünfhaus.

Im „Bildungsgrätzl Schönbrunn“ arbeiten vier Bildungseinrichtungen eng zusammen. Der Kindergarten in der Dadlergasse, die Ganztagsvolksschule Reichsapfelgasse, die Wiener Mittelschule Kauergasse und das Oberstufenrealgymnasium am Henriettenplatz. Hier wurde die Möglichkeit geschaffen, dass Kinder durchgängig Spanisch lernen: Von der Volksschule Reichsapfelgasse, über die Wiener Mittelschule Kauergasse bis zur Matura im Oberstufenrealgymnasium Henriettenplatz. Eine der Spanischlehrerinnen ist sowohl in der Volkschule Reichsapfelgasse als auch in der neuen Mittelschule Kauergasse tätig. Das ermöglicht den SchülerInnen einen vertrauten Übergang in die weiterführende Schule. Auch eine gezielte Förderung, die auf dem Vorwissen der Schüler aufbaut, ist so leichter möglich. In diesem Schuljahr wird auch für die Kindergartenkinder ein Spanischkurs an der Schule abgehalten.

Gemeinsame Freizeitaktivitäten

Darüber hinaus finden gemeinsame Unterrichtsstunden und Freizeitaktivitäten der Volksschule Reichsapfelgasse und dem Kindergarten statt. Außerdem unterrichtet eine Volksschulpädagogin an beiden Schulen im Bereich der Leseförderung und Lernorganisation. Das soll den SchülerInnen den Übergang in die weiterführende Schule erleichtern.

„Das Bildungsgrätzl Schönbrunn ist ein gutes Beispiel dafür, wie es gelingen kann, gemeinsam vor Ort neue Angebote für Kinder zu schaffen“, freut sich Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky. „Und dazu tragen alle Bildungseinrichtungen einen wichtigen Teil bei!“

Wiens Amtsführender Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer: „Um in der Bildung Großes zu bewirken, muss man kleinteilig denken können. Das Beispiel des kontinuierlichen Spanischunterrichts im Grätzl Schönbrunn zeigt sehr schön, dass im Bildungsgrätzl zu denken und zu handeln, bedeutet, die Grundkompetenzen von Kindern optimal entwickeln zu können.“

Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal betont: „Es freut mich sehr, dass im 15. Bezirk durch die positive Zusammenarbeit der SchulleiterInnen und Kindergarten-Leiterin ein tolles Projekt auf die Beine gestellt werden konnte. Diese Kooperation zeigt auch, dass im dicht bebauten Gebiet die Idee eines Campus gelebt werden kann, auch wenn die Bildungseinrichtungen nicht in einem Gebäude untergebracht sind. Damit werden Kinder vom Kindergarten bis zur Wiener Mittelschule bzw. zum Oberstufenrealgymnasium durchgehend begleitet und gezielt gefördert. Die Wegrelationen zwischen diesen Einrichtungen werden seitens des Bezirkes so ausgestaltet, dass die Verbindungen für die SchülerInnen verkehrstechnisch sicher sind. Ebenfalls positiv zu erwähnen ist, dass dieses Projekt in der Internationalen Bauausstellung 2022 vertreten sein wird.“

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