NEOS Wien/Emmerling ad Öffi-Paket: Verhöhnung der Bürger_innen durch rot-grüne Ankündigungspolitik

Bettina Emmerling: „Öffi-Paket 2017 kann viel weniger als Öffi-Paket 2015 – wir brauchen endlich nachhaltige Verkehrslösungen in den Außenbezirken.“

Wien (OTS) - „Wird jetzt alle zwei Jahre ein neues Öffi-Paket präsentiert, nur weil die Stadträtinnen wechseln? Eine Strategie dürfte jedenfalls nicht dahinter stecken – außer die nahende Nationalratswahl. Gegenüber dem damals noch mit Öffi-Stadträtin Brauner vor der Wahl 2015 präsentierten Paket sind die heute vorgestellten Maßnahmen eine so deutliche Verschlechterung, dass eigentlich nur von einer Verhöhnung der Bürgerinnen und Bürger gesprochen werden kann“, kommentiert NEOS Wien Verkehrssprecherin Bettina Emmerling die heute von den Stadträtinnen Ulli Sima und Maria Vassilakou vorgestellten Ausbaupläne für die Wiener Öffis.

So wird es entgegen der Ankündigungen von 2015 keine Donaufeldtangente, keine Verlängerung des 25ers in die Seestadt und keinen 67er zum Monte Laa geben, die Linie O wird am Nordbahnhof gestutzt. „Die Straßenbahnen in den Stadtentwicklungsgebieten wurden beinhart gestrichen, und das wird auch noch als Fortschritt verkauft: Offenbar weil das Linienkreuz U2/U5 sonst nicht aus den klammen Kassen der Stadt finanziert werden kann. Die Eröffnung einer U-Bahnstation in den Innenbezirken hat für rot-grün eben höhere Priorität als Verbesserungen für die vom starken Bevölkerungswachstum betroffenen Außenbezirke“, kritisiert Emmerling.

„Aus Sicht von NEOS Wien bräuchte es nicht weniger, sondern mehr Ausbau des  öffentlichen Verkehrs in den Außenbezirken: mehr Straßenbahnen, aber vor allem auch mehr S-Bahnen im Stadt-Umland-Verkehr. „Alleine mit den Mitteln, die für die Stadtstraße vorgesehen sind, könnte man 25 neue Straßenbahnkilometer in der Donaustadt und Floridsdorf finanzieren. Und für den weiter zunehmenden PKW-Pendlerverkehr hat man überhaupt keine Antworten. S-Bahn-Strecken wären vorhanden,  Wien müsste nur zu vergleichsweise überschaubaren Kosten mehr Züge bei den ÖBB bestellen“, schließt Emmerling.

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