Gesundheitspolitisches Sonderforum „Pflege im Fokus“

Fachgremium diskutiert neue Ansätze zur Situation der Pflege

Mehr Kontrollstrukturen anstelle funktionierender Hintergrundstrukturen sind keine Lösung
Markus Mattersberger
Die größte Gruppe im Gesundheitswesen muss sich ihrer mächtigen Stellung bewusst werden
Dr.in Sigrid Pilz
Es ist hoch an der Zeit, nachhaltige Versorgungskonzepte sowie erforderliche Rahmenbedingungen zu implementieren
Ursula Frohner
Flächendeckender Datenvergleich als notwendige Grundlage für passgenaue Interventionen
Mag.a Sigrid Schmiedl
Es geht nicht um die Diskussion von Ressourcenvermehrung, sondern um die tatsächliche Erhöhung der Wertschöpfung im Versorgungsprozess
Dir.in Lydia Viktoria Gromer

Wien (OTS) - Die Krankenpflege ist derzeit in einer Umbruchsituation und gekennzeichnet durch ein oft negatives Image in der Öffentlichkeit. Die Krise der Pflege, der größten Berufsgruppe im Gesundheitswesen, gewinnt in letzter Zeit mit Schlagzeilen wie: "Hohe Belastungen im Pflegeberuf", "Unterbesetzung" oder "Berufsreformversuche, die stagnieren" an Präsenz.

Deshalb startet am 20.06.2017 um 17:00 Uhr in Wien (Haus der Industrie, Urban-Saal) ein zukunftsorientierter Dialog zur Situation der Pflege zwischen Professionalisierung, Pflegenotstand, Arbeitsbelastung, Wertschätzung und Reformwillen.

Bereits im Vorfeld haben die Diskussionspartner klare Statements abgegeben, welche die Basis für eine gemeinsame Lösungsfindung sind:

Mehr Kontrollstrukturen anstelle funktionierender Hintergrundstrukturen sind keine Lösung -
Markus Mattersberger,
Präsident Lebenswelt Heim, Bundesverband der Alten- und Pflegeheime Österreichs

Die größte Gruppe im Gesundheitswesen muss sich ihrer mächtigen Stellung bewusst werden -
Dr.in Sigrid Pilz, Wiener Patienten- und Pflegeanwältin 

Es ist hoch an der Zeit, nachhaltige Versorgungskonzepte sowie erforderliche Rahmenbedingungen zu implementieren - Ursula Frohner, Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbandes (ÖGKV)

Flächendeckender Datenvergleich als notwendige Grundlage für passgenaue Interventionen -
Mag.a Sigrid Schmiedl, APSC Business Solutions

Es geht nicht um die Diskussion von Ressourcenvermehrung, sondern um die tatsächliche Erhöhung der Wertschöpfung im Versorgungsprozess - Dir.in Lydia Viktoria Gromer, Leitung zentrales Pflegemanagement, Barmherzige Brüder Österreich

Mag.a Dr.in Annelies Fitzgerald, Leiterin des Karl Landsteiner Institutes für Human Factors & Human Resources, hofft auf die (kostenlose) Teilnahme möglichst vieler Pflegepersonen. Weitere Informationen und den Anmeldelink finden Sie hier.

Gesundheitspolitisches Sonderforum "Pflege im Fokus"

Datum: 20.06.2017, 17:00 - 18:30 Uhr

Ort: Haus der Industrie, Urbansaal
Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien, Österreich

Rückfragen & Kontakt:

a.fitzgerald@karl-landsteiner.at

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