• 15.06.2017, 06:14:51
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LH Mikl-Leitner beim Bundespreisträgerkonzert „prima la musica“

„Musikschulen sind eine wichtige Lebensader in den Gemeinden“

Utl.: „Musikschulen sind eine wichtige Lebensader in den Gemeinden“ =

St. Pölten (OTS) -
Als Höhepunkt und Abschluss des diesjährigen „prima la musica“
Bundeswettbewerbes präsentierten sich die frisch gekürten
Preisträgerinnen und Preisträger gestern Abend beim großen
Abschlusskonzert mit Preisverleihung im Festspielhaus St. Pölten.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner überreichte im Rahmen des
Konzertes die Medaillen, Urkunden und Sonderpreise an die
erfolgreichen jungen Musikerinnen und Musiker. Als Repräsentant für
Niederösterreich hat das preisgekrönte „Benigna Quartett“ einen
musikalischen Beitrag geleistet.

„Es ist unglaublich, was wir jetzt gehört, gesehen, gespürt, gefühlt
und miterlebt haben“, meinte Mikl-Leitner. „In den nächsten Jahren
werden wir von diesen Preisträgern noch sehr viel hören“, zeigte sich
die Landeshauptfrau überzeugt. „Die Musikerinnen und Musiker sind
eine ganz tolle Visitenkarte Österreichs beziehungsweise der
einzelnen Bundesländer“, meinte sie.

Das niederösterreichische Musikschulgesetz sei vor fünfzehn Jahren
beschlossen worden und habe eine Qualitätsveränderung und einen
Quantensprung ausgelöst, führte die Landeshauptfrau weiter aus. Die
Musikschulen seien in Niederösterreich wie auch in allen anderen
Bundesländern „eine wichtige Lebensader in den Gemeinden“, so
Mikl-Leitner. „Wir haben 573 Gemeinden und an die 420 Musikschulen“,
hielt sie fest, und betonte auch: "Derartige Wettbewerbe sind eine
ganz tolle Schule, sich präsentieren zu können und andere begeistern
zu können, das braucht es aber nicht nur in der Musik, das braucht
man auch im Leben und in jedem Beruf."

„Jeder Musikschüler und jede Musikschülerin soll einmal die Chance
erhalten, bei einem Orchester mitspielen zu können, das ist ein ganz
großer Schwerpunkt für die nächsten Jahre. Und wir wollen die
Kreativität und die musischen Begabungen weiter fördern“, erinnerte
sie an die vielen Kreativakademien sowie an die Musik- und
Kunstschulen im Bundesland Niederösterreich. Die Landeshauptfrau
sprach den Musikerinnen und Musikern, den Musiklehrerinnen und
Musiklehrern sowie den Juroren Respekt, Dank und Anerkennung aus.

Zu Wort kamen noch Mag. Elisabeth Buchmann und Universitätsprofessor
Paul Roczek, Gesamtvorsitzender der Jurys, der betonte: „Dieser
Wettbewerb ist das Fenster der österreichischen musikalischen
Ausbildung, was in den Musikschulen, Hochschulen und Konservatorien
geleistet wird. Die Plus-Gruppen waren ein Ergebnis einer
Evaluierung, unser Anspruch war damals, dass wir stärker in Richtung
der Universitäten arbeiten sollen.“

Die Landespreisträgerinnen und Landespreisträger aus allen
Bundesländern und aus Südtirol reisten von 23. bis 31. Mai nach St.
Pölten, um beim Bundeswettbewerb „prima la musica“ anzutreten.
Insgesamt 752 Musikschülerinnen und Musikschüler standen in insgesamt
528 Wertungen im musikalischen Wettstreit. Insgesamt 92 Jurorinnen
und Juroren haben in 17 verschiedenen Wertungskategorien die
Leistungen der Landesiegerinnen und Landessieger beurteilt und
bewertet. 2017 wurden insgesamt 330 erste Preise, 312 zweite Preise
und 110 dritte Preise vergeben. Alle Ergebnisse sind unter
www.musikderjugend.at veröffentlicht.

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