• 13.06.2017, 13:32:18
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  • OTS0148

Innovative Unfallprävention fördert Risikomündigkeit der Menschen

LH Wallner und LR Bernhard: "Sicheres Vorarlberg" ist eine Erfolgsgeschichte – Geschäftsführer Franz Rein übergibt an seinen Nachfolger Mario Amann

Utl.: LH Wallner und LR Bernhard: "Sicheres Vorarlberg" ist eine
Erfolgsgeschichte – Geschäftsführer Franz Rein übergibt an
seinen Nachfolger Mario Amann =

Bregenz (OTS) - (VLK) – "Sicheres Vorarlberg" ist eine
Erfolgsgeschichte in der Prävention von Heim-, Sport- und
Freizeitunfällen, sagten Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat
Christian Bernhard im Pressefoyer am Dienstag, 13. Juni, in einer
Zwischenbilanz zum 20-jährigen Bestehen der Initiative. Die beiden
Regierungsmitglieder dankten dem langjährigen Geschäftsführer Franz
Rein, der in Pension geht, für sein verdienstvolles Engagement und
wünschten dessen Nachfolger Mario Amann alles Gute bei der
erfolgreichen Weiterführung und Weiterentwicklung von "Sicheres
Vorarlberg".
Landeshauptmann Wallner sieht die besondere Stärke der Initiative
vor allem in der unkomplizierten und bürgernahen Umsetzung von
Präventionsmaßnahmen: "Dabei zeigt sich immer wieder, dass
Aktivitäten, die an der Basis Bewusstsein schaffen und zum Mitmachen
motivieren, in der Unfallverhütung wesentlich bessere
Erfolgsaussichten haben als Verordnungen von oben." Umso
erfreulicher, dass das mit relativ geringem Verwaltungsaufwand
gelingt, so Wallner. Das Jahresbudget von "Sicheres Vorarlberg"
beträgt 518.200 Euro. Diese Mittel werden größtenteils aus dem
Sozialfonds (43 Prozent) und vom Land (35 Prozent) aufgebracht. Den
Rest leisten die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) und
andere Sozialversicherungsträger.

Ein Vergleich der unfallbedingten Spitalstage mit dem
österreichweiten Trend lässt die Annahme zu, dass über die Jahre ca.
141.000 Spitalstage oder Kosten von rund 64 Millionen Euro vermieden
wurden. "'Sicheres Vorarlberg' wirkt und trägt maßgeblich zur
Verhinderung von menschlichem Leid und zur Einsparung von Kosten
bei", sagte Landeshauptmann Wallner.

Das unterstrich auch Landesrat Bernhard. "Sicheres Vorarlberg"
leiste durch gezielte Aufklärungsarbeit in Richtung
Risikoeinschätzung und Gefahrenvermeidung einen wesentlichen Beitrag
zur Förderung der Gesundheitskompetenz der Menschen jeden Alters –
von den verschiedenen Aktionen in Kindergärten und Schulen bis zur
Sturzprävention im Alter. "Diese Aktivitäten zeichnen sich durch
Aktualität und innovative Ansätze aus. Auf Trends im Hobby- und
Freizeitbereich wird sehr rasch reagiert", erklärte Bernhard.

Franz Rein erläuterte dies mit Beispielen aus der 20-jährigen
Geschichte von "Sicheres Vorarlberg". So gab es Mitte der
1990er-Jahre Kinder-Fahrradhelme und Reflektoren noch nicht im
Handel, sondern nur im "Eigenvertrieb" von "Sicheres Vorarlberg". Ein
aktuelles Beispiel ist das Kursprogramm "Sicher am Klettersteig", das
dem Trend zum Klettern Rechnung trägt. Aber auch Heimwerker oder
Hobbyholzer werden mit speziellen Angeboten angesprochen.

Reins Nachfolger Mario Amann will den bürgernahen Ansatz, der die
Unfallprävention von Sicheres Vorarlberg so einzigartig macht,
weiterverfolgen. Sein Ziel: "Risikomündige Menschen in Vorarlberg,
die in der Lage sind, Gefahrenquellen zu erkennen und richtig
einzuschätzen."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVL

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