- 03.06.2017, 10:15:01
- /
- OTS0008
Heinisch-Hosek/Schnabl/Schmidt: SPÖ NÖ unterstützt das Frauenvolksbegehren
Rollenklischees sollen zugunsten einer gleichberechtigten Gesellschaft überwunden werden
Utl.: Rollenklischees sollen zugunsten einer gleichberechtigten
Gesellschaft überwunden werden =
St. Pölten (OTS) - Zwanzig Jahre nach dem Frauenvolksbegehren 1997
soll es Anfang 2018 unter dem Titel „Frauenvolksbegehren 2.0“ zu
einer Neuauflage der Initiative kommen. Engagierte junge Frauen
wollen mit 15 Forderungen die Lebensqualität von Frauen in Österreich
verbessern.
Die SPÖ NÖ hat gestern Nachmittag in einer Sitzung des
Landesparteivorstandes die Unterstützung der Inhalte beschlossen.
„20 Jahre nach dem ersten Frauenvolksbegehren hat sich nur wenig
geändert. Deswegen bin ich stolz darauf, dass die
niederösterreichische Sozialdemokratie es unterstützt, die
frauenpolitische Debatte wieder in Gang zu bringen - die SPÖ NÖ zeigt
sich so als fortschrittlichste und moderne Partei, der
Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit ein wichtiges Anliegen ist“,
freut sich die Bundesfrauenvorsitzende, Nationalrätin Gabriele
Heinisch-Hosek: „Frauen verdienen weiterhin weniger als Männer, es
gibt wachsende Armut bei Alleinerzieherinnen und wieder Tendenzen,
Frauen in längst überwunden geglaubte Rollenbilder zu drängen.“
Ein erstes Ziel der Initiatorinnen des Frauenvolksbegehrens ist
erreicht. Bis 11. Juni wollten sie 100.000 Euro gesammelt haben, um
das Volksbegehren überhaupt durchführen zu können. Nun kam mit der
Crowdfunding-Kampagne bereits am 1. Juni diese Summe zusammen. „Ein
großes Danke an die engagierten, jungen Frauen, die die Initiative zu
diesem Volksbegehren gestartet haben“, sagt Heinisch-Hosek.
„Die politische Teilhabe von Frauen, die Vereinbarkeit von Familie
und Beruf, flexible Kinderbetreuungseinrichtungen, die Überwindung
von Geschlechterstereotypen, einen Mindestlohn und gleicher Lohn für
gleiche Arbeit“, das sind Forderungen des Frauenvolksbegehrens, denen
wir uns vollinhaltlich anschließen, erklärt Elvira Schmidt, SPÖ NÖ
Landesfrauenvorsitzende: „Die jungen Initiatorinnen setzen sich ein
für eine gleichberechtigte Gesellschaft - das ist auch mir als
Landesfrauenvorsitzende ein wichtiges Anliegen. Ich stehe hinter dem
Frauenvolksbegehren, weil ich es auch als Auftrag an die Politik
betrachte.
Franz Schnabl, designierter Landesparteivorsitzender der SPÖ NÖ: „Es
ist wichtig, dass in unserer Gesellschaft Rollenklischees überwunden
werden und Frauen und Männer die gleichen Chancen und
Rahmenbedingungen vorfinden. Deswegen freut es mich, dass die SPÖ NÖ
als erste sozialdemokratische Landesorganisation den Beschluss
gefasst hat, das Frauenvolksbegehren zu unterstützen.“
Info: http://frauenvolksbegehren.at/
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSN






