ORF III am Pfingstwochenende: Premiere von „roadKITCHEN – Bauern kochen“ und Staffel zwei von Rihas „Über Österreich“

Weiters: „zeit.geschichte“ zum Sechstagekrieg, „In memoriam Alois Mock“, „DENK mit KULTUR“ mit Pizzera und Fally, Karajan-Schwerpunkt u. v. m.

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information präsentiert seinem Publikum am Pfingstwochenende gleich mehrere TV-Premieren. Höhepunkte sind dabei der Start des neuen, mobilen ORF-III-Kochformats „roadKITCHEN – Bauern kochen“ im Samstagvorabend und am Pfingstmontag der Auftakt zur zweiten Staffel von Georg Rihas poetischer Landvermessung „Über Österreich – Juwele des Landes“. Außerdem informiert die „zeit.geschichte“ über den Sechstagekrieg und zeigt ein „In memoriam Alois Mock“. Ein Potpourri an Klassik und Pop rundet das Feiertagswochenende musikalisch ab.

Samstag, 3. Juni: „roadKITCHEN – Bauern kochen: Porterhouse Steak und Beef Tatar“ (18.10 Uhr), „Adalbert Stifter – eine Annäherung“ (18.40 Uhr) in „Unser Österreich“, „zeit.geschichte“ zum „Sechstagekrieg – Die Waffen klirren“ (1/2) (20.15 Uhr) und „Krieg und Okkupation“ (2/2) (21.10 Uhr) sowie „Alois Mock – Ein großer Europäer“ (22.05 Uhr), „DENK mit KULTUR: Paul Pizzera und Daniela Fally“ (23.05 Uhr), „Live@Radiokulturhaus: Voodoo Jürgens“ (0.05 Uhr)

Kochshows gibt es viele, in „roadKITCHEN – Bauern kochen“, dem neuen zehnteiligen ORF-III-Kulinarikformat auf Rädern, stehen aber die Liebe zum regionalen Produkt und die wahren Stars unserer Ernährung im Vordergrund: die heimischen Biobauern. Hobbykoch Paul Kogelnig radelt mit seinem Kochfahrrad quer durch Österreich, um gemeinsam mit den Bauern aus frisch Geerntetem köstliche Gerichte zu zaubern. In der ersten Folge geht es ins nördliche Weinviertel zur Rinderfarm von Fred Zehetner und Dani Wintereder. Auf dem Menü stehen „Porterhouse Steak und Beef Tatar“ (18.10 Uhr).

Danach folgt in „Unser Österreich“ eine weitere Dokumentation über Künstlerpersönlichkeiten und ihre Heimat: „Adalbert Stifter – Eine Annäherung“ (18.40 Uhr). Die ORF-III-Neuproduktion von Herbert Kafka blickt hinter die Entstehung seiner lyrischen Werke und zieht Parallelen zum Lebensweg des in Südböhmen geborenen Lyrikers.

Die „zeit.geschichte“ behandelt im Hauptabend in einer zweiteiligen Dokumentation von Regisseur Ilan Ziv den historischen Sechstagekrieg, der aus heutiger Sicht einen Wendepunkt in der Geschichte des Nahen Ostens darstellt. Der erste Teil – „Die Waffen klirren“ (20.15 Uhr) – zeigt die unmittelbare Vorgeschichte der militärischen Auseinandersetzung in den Tagen und Wochen vor dem ersten Anschlag am 5. Juni 1967, als israelische Flugzeuge Luftwaffenstützpunkte in Ägypten angriffen. Der zweite Teil – „Krieg und Okkupation“ (21.10 Uhr) – beschreibt die entscheidenden sechs Tage des Konflikts, in denen Israel am Ende Gebiete wie u. a. das Westjordanland und den arabischen Teil Jerusalems unter seine Kontrolle bringen konnte. Einen herausragenden Staatsmann ehrt der dritte Teil des „zeit.geschichte“-Abends mit einem „In memoriam“ zu „Alois Mock – Ein großer Europäer“ (22.05 Uhr). Mit Mock starb der Mann, der den Weg Österreichs in die Europäische Union mit großer Leidenschaft und Hingabe vorantrieb. Die Dokumentation von Gerhard Jelinek und Peter Liska zieht eine detaillierte Lebensbilanz des ehemaligen ÖVP-Obmanns und langjährigen Außenministers Alois Mock.

Birgit Denk lädt daraufhin zwei Gäste der Pop- und Hochkultur zur gemeinsamen Jam-Session in „DENK mit KULTUR“. Dieses Mal sind es Paul Pizzera und Daniela Fally (23.05 Uhr). Mit „Jedermann“ erreichte Paul Pizzera die Spitze der Charts. Dass seine Kabarett-Karriere nicht darunter leidet, beweisen seine gewitzten Antworten. Fernab des Austropops singt er Ed Sheerans Hit „Don’t“. Höher, schriller, lauter und doch noch angenehm für das menschliche Ohr ist das Credo einer Koloratursopranistin. Daniela Fally zählt dabei national wie international zu den begehrtesten. Wie man aber eine wütende Koloratur darbietet, das erklärt sie im Plausch mit Birgit Denk, um nachher ganz handzahm „Kiss Me Honey Honey“ zum Besten zu geben. Den Austropop im Sturm erobert hat auch „Voodoo Jürgens“ (0.05 Uhr). In Rahmen der Reihe „Live@Radiokulturhaus“ präsentiert er sein aktuelles Album „Ansa Woar“, mit dem er nicht nur einen Amadeus-Award gewann, sondern mit dem Lied „Heite grob ma Tote aus“ auch den großen Durchbruch schaffte.
Pfingstsonntag, 4. Juni: „Erlebnis Bühne“ mit „Wiener Sternstunden – Karajan in Concert 1987 (18.55 Uhr) und „Karajan oder Die Schönheit wie ich sie sehe“ (20.15 Uhr), ORF III Spezial: Festspiele im Mustergau (21.55 Uhr), „DialogForum: Verändere die Welt – Protest-Medien-Gesellschaft“ (22.45 Uhr)

In „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ wird am Sonntag, dem 4. Juni, mit Herbert von Karajan einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts geehrt. Den Auftakt macht die Sendung „Wiener Sternstunden – Karajan in Concert 1987“ (18.55 Uhr) mit dem einzigen Wiener Neujahrskonzert, das der legendäre Maestro jemals im Musikverein dirigierte. Danach folgt im Hauptabend Robert Dornhelms Dokumentation „Karajan oder Die Schönheit wie ich sie sehe“ (20.15 Uhr) aus dem Jahr 2008 – ein zu Ehren des 100. Geburtstags entstandenes feinfühliges Porträt des Jahrhundert-Dirigenten. Mit zahlreichen Ausschnitten erinnert der Film an Karajans musikalische Genialität und lässt seine Familie ebenso wie künstlerische Wegbegleiter zu Wort kommen.
Ein „ORF III Spezial“ behandelt in der Dokumentation „Festspiele im Mustergau“ (21.55 Uhr) von Andreas Novak die Rolle der Salzburger Festspiele zur Zeit des Nationalsozialismus, zwischen Kulturinstitution und NS-Propagandainstrument.

Zum Abschluss steht am Sonntag eine neue Ausgabe des „DialogForum“ zum aktuellen Thema „Verändere die Welt – Protest-Medien-Gesellschaft“ (22.45 Uhr) auf dem Programm. Der Schweizer Globalisierungskritiker Jean Ziegler diskutiert unter der Leitung von Klaus Unterberger mit Karin Küblböck (Ökonomin in der Österreichischen Forschungsstiftung für internationale Entwicklung) und Hildegard Aichberger (Geschäftsführerin der ORF Initiative MUTTER ERDE) u. a. die Frage, ob sich die Zivilgesellschaft im Kampf um die soziale Gerechtigkeit durchsetzen kann und welche Rolle die Medien dabei spielen.

Pfingstmontag, 5. Juni: „Über Österreich – Juwele des Landes: Der Osten“ (20.15 Uhr) und „Der Westen“ (21.00 Uhr), „Inn – Der grüne Fluss aus den Alpen“ (21.50 Uhr), „Wildnis am Strom – Nationalpark Donau-Auen“ (22.45 Uhr)

Filmemacher Georg Riha begibt sich nach dem Erfolg der ersten Staffel seiner poetischen Landvermessung aus der Vogelperspektive wieder in luftige Höhen und präsentiert „Über Österreich – Juwele des Landes:
Die zweite Erkundung“. „Der Osten“ (20.15 Uhr) macht den Auftakt der ORF-III-Neuproduktion und zeigt die landschaftlichen Schätze entlang der Donau. Kommentiert von Peter Simonischek führt der anschließende zweite Teil „Der Westen“ (21.00 Uhr) über die Alpenländer Tirol und Vorarlberg mit ihren Gipfeln, Gletschern und Klammen.

Mit stimmungsvollen Landschaftsaufnahmen geht es in zwei Dokumentationen von Franz Hafner weiter. Zunächst steht der „Inn – Der grüne Fluss aus dem Alpen“ (21.50 Uhr) im Mittelpunkt des gleichnamigen Films, der auf 520 Kilometern nicht nur Österreich, sondern auch die Schweiz und Deutschland durchfließt. Abschließend wird in „Wildnis am Strom – Nationalpark Donau-Auen“ (22.45 Uhr) ein weiteres Naturspektakel geboten, das auch die Geschichte und den Wandel des Nationalparks nicht außer Acht lässt.

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