ÖGB: Schnedl und Anderl würdigen Alois Mock als Humanisten und Europäer

Wien (OTS/ÖGB) - Tief betroffen über den Tod von Alois Mock zeigen sich ÖGB-Vizepräsident Norbert Schnedl und ÖGB-Vizepräsidentin Renate Anderl. „Alois Mock war nicht nur einer der prägendsten Politiker der Zweiten Republik, er war als Bundesobmann des ÖAAB in den 1970er Jahren auch ein überaus kompetenter und erfolgreicher ArbeitnehmerInnenvertreter“, so Schnedl. Als Außenminister war Mock maßgeblich am Fall des Eiserneren Vorhangs beteiligt, und er war auch ein treibender Motor für den EU-Beitritt Österreichs.

Architekt Europas

„Als einer der bedeutendsten Architekten der heutigen EU hat Alois Mock die Beitrittsverhandlungen Österreichs initiiert und begleitet. Er war zeitlebens ein glühender Europäer, der sich vehement für das europäische Friedensprojekt stark gemacht hat und seine Vision von einem geeinten Europa ohne Grenzen mit Leidenschaft umsetzen wollte“, so Schnedl weiter.

Humanitäres Engagement

Renate Anderl betont das humanitäre Engagement des Verstorbenen. „Alois Mock hat sich immer vehement für die Einhaltung der Menschenrechte ausgesprochen. Ein persönliches Anliegen war ihm die Beilegung des Jugoslawien-Kriegss und die rasche Anerkennung der Teilrepubliken Kroatien und Slowenien als unabhängige Staaten.“

Die beiden Spitzengewerkschafter würdigen Alois Mock unisono als großen Staatsmann mit Handschlagqualität. „Unser tiefes Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie und im Besonderen seiner Frau und Wegbegleiterin Edith Mock.“

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