- 01.06.2017, 13:36:50
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ÖAMTC zu Getreidemarkt: Kuhhandel auf dem Rücken mobiler Wiener
Club enttäuscht über Unterstützung der SPÖ für Stau-Stadträtin Vassilakou
Utl.: Club enttäuscht über Unterstützung der SPÖ für Stau-Stadträtin
Vassilakou =
Wien (OTS) - Heute hat Bürgermeister Michael Häupl erklärt, das
Getreidemarkt-Konzept von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou nun
doch mitzutragen. "Offenbar hat es hier einen Kuhhandel gegeben:
Unterstützung für das Investorenprojekt Heumarkt durch die Grünen und
im Gegenzug die Zustimmung der SPÖ zum Stau-nach-Plan-Projekt am
Getreidemarkt", so ÖAMTC-Interessenvertreter Bernhard Wiesinger.
"Diese Vorgangsweise ist unverständlich, denn am Heumarkt geht es um
ein Immobilienprojekt und die Glaubwürdigkeit gegenüber einem
einzelnen Investor, während am Getreidemarkt täglich über 25.000
Autofahrer betroffen sind. Diese bezahlen für dieses Tauschgeschäft
in Zukunft mit ihrer Zeit, die sie in den von der Stadtregierung
absichtlich verursachten Staus verlieren", so Wiesinger.
Kein Grund zum Aufgeben – Mehrheit wird sich durchsetzen
In Sachen Verkehr regiert die Wiener Stadtregierung gegen den Willen
der Bevölkerung. "Für das bewusste Ausspielen von Autofahrern gegen
Radfahrer gibt es keine Mehrheit. Zudem zeigt eine repräsentative
Umfrage aus dem Herbst 2015, dass die große Mehrheit der Bevölkerung
bei wichtigen Entscheidungen mitreden will. Wir gehen nicht davon
aus, dass sich diese Mehrheit auf Dauer von der Minderheit Staus
verordnen lassen wird", so der ÖAMTC-Interessenvertreter. Der Club
wird daher weiterhin die politisch verordnete Scheuklappenmentalität
der Wiener Verkehrsplanung aufzeigen. Das betrifft nicht nur den
Getreidemarkt, sondern auch Projekt wie die geplanten Spurreduktionen
auf der Roßauer Lände, in der Universitätsstraße, in der Praterstraße
oder am Matzleinsdorfer Platz.
ÖAMTC-Vorschlag im Sinne der Rad- und Autofahrer
Am Getreidemarkt ist Platz für einen ausgebauten Radweg und drei
Fahrspuren für den Autoverkehr. Dafür muss man bloß den Radweg
Richtung Museumsquartier über die Nibelungengasse führen. "Diese
Alternativlösung würde auch für Radfahrer eine sicherere Route
bedeuten", so Wiesinger. Unterdessen geht die Aktion "Stau nach Plan"
weiter. Bisher haben 440.000 Personen auf Facebook das Info-Video des
Clubs angesehen, über 6.200 Wienerinnen und Wiener haben für die
ÖAMTC-Lösung unterschrieben und über 2.040 Personen haben
Protestmails an Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou geschickt.
Unterschreiben können Betroffene weiterhin unter www.staunachplan.at.
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