Österreichisches Staatsarchiv erwirbt Tagebücher des Grafen Tamás Erdödy

Wien (OTS) - Vor einigen Wochen publizierte der Journalist Georg Markus in der Tageszeitung „Kurier“ einen Artikel über die unbekannten Tagebücher des Grafen Tamás Erdödy, einen Jugendfreund des letzten Kaisers von Österreich, Karl I. Die Tagebücher beinhalten unter anderem neue Informationen über die sogenannte „Sixtusaffäre“, die geheim geführten Verhandlungen zwischen Österreich-Ungarn und Frankreich im Jahr 1917, die nach ihrem Bekanntwerden im Jahr 1918 die Stellung des österreichischen Kaisers schwer erschütterten und eine schwere innen- und außenpolitische Krise auslösten.

Die Tagebücher Erdödys bieten bisher unbekannte Informationen zu den Planungen der Friedensinitiative und der geheimen Kontaktaufnahme von Seiten Österreich-Ungarns und sind für die österreichische Geschichte von größtem Interesse. Dem Staatsarchiv ist es gelungen, die Tagebücher aus Privatbesitz anzukaufen und somit der interessierten Öffentlichkeit ab sofort zugänglich zu machen.

Signatur des Bestandes: AT-OeStA/HHStA SB NL Thomas Erdödy

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Mag. Karin Holzer
Österreichisches Staatsarchiv
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