Defi in Wohnhausanlage

Wien (OTS) - Wo viele Menschen zusammenleben oder aufeinander treffen, ist das Thema Sicherheit von besonderer Bedeutung. Der plötzliche Herzstillstand ist die häufigste Todesursache in Österreich. Rasche Erste Hilfe und der Einsatz eines Defibrillators erhöhen die Überlebenschancen signifikant. Seit den Aktivitäten des Vereins Puls konnte die Überlebensrate bei plötzlichem Herzstillstand von 10% auf 22% erhöht werden, und das innerhalb von nur zwei Jahren.

Neben der Installation von Defis im öffentlichen Raum sollen diese lebensrettenden Geräte auch vermehrt in Wohnhausanlagen Einzug halten. Vor wenigen Tagen erhielt die Wohnhausanlage Kundratstraße 6 im 10. Bezirk im Eingangsbereich einen Defi, der in Notfällen frei entnommen werden kann. In dem markanten Gebäude der WBV-GPA (Wohnbauvereinigung für Privatangestellte), das vor zehn Jahren mit Wohnbaufördermitteln der Stadt Wien errichtet und als „Hochhaus mit Sinn“ konzipiert wurde, sind 267 Wohnungen, darunter zehn Senioren-Wohngemeinschaften, untergebracht.

Landtagspräsident Harry Kopietz, Präsident des Vereins Puls, zeigte sich bei der Defi-Übergabe an Michael Gehbauer, Geschäftsführer der WBV-GPA, sichtlich erfreut, dass ein weiterer Schritt im Kampf gegen den plötzlichen Herztod gesetzt wurde: „Rasche Hilfe kann Leben retten. Mit jedem neu installierten Defi wird Wien herzsicherer.“

www.puls.at

Pressebilder unter
https://www.wien.gv.at/presse/bilder

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Büro des Ersten Präsidenten des Wiener Landtages
Mag. Renate Schierhuber
Mediensprecherin
+43 1 4000 81134
renate.schierhuber@wien.gv.at
www.wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0008