- 31.05.2017, 07:29:30
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EANS-News: Strabag SE beendet erstes Quartal 2017 mit neuem Rekordauftragsbestand
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Geschäftszahlen/Bilanz
Wien - Der börsenotierte Baukonzern STRABAG SE hat das erste Quartal 2017 mit
einem neuen Rekordauftragsbestand beendet und den in der Bauwirtschaft
typischen, operativen Winterverlust verringert: Das Ergebnis vor Zinsen,
Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 12 %, das Ergebnis vor
Zinsen und Steuern (EBIT) um 2 %. Das Konzernergebnis lag um 4 % tiefer, da im
Vorjahresvergleichszeitraum die zum damaligen Zeitpunkt noch bestehenden
Minderheitsgesellschafter der Tochtergesellschaft Ed. Züblin AG, Stuttgart,
einen Teil des Winterverlusts mitgetragen hatten. Aufgrund des höheren Umsatzes
blieb die Nettogewinn-Marge indes stabil.
"Wie immer in der Baubranche lässt das erste Quartal keine Rückschlüsse auf das
Gesamtjahr zu. Die Zahlen der ersten drei Monate 2017 - und besonders der
erneute Rekordauftragsbestand von mehr als EUR 16 Mrd. - bestärken uns aber
darin, unseren bestehenden Ausblick zu bekräftigen: Die Leistung sollte 2017
steigen und die EBIT-Marge bei mindestens 3 % zu liegen kommen. Auch das
Geschäft in den Wochen nach dem Quartalsstichtag unterstützt bisher diese
Prognose", erläutert Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE.
Leistung und Umsatz Die STRABAG SE erbrachte im ersten Quartal des
Geschäftsjahrs 2017 eine Leistung in Höhe von EUR 2.426,79 Mio. - eine Zunahme
um 8 %. Diese Aufwärtsbewegung ist insbesondere durch den deutschen
Verkehrswegebau und die Abwicklung großer Tunnelbauvorhaben in Chile getrieben.
Der konsolidierte Konzernumsatz stieg etwas weniger stark als die Leistung,
nämlich um 4 % auf EUR 2.211,49 Mio.
Auftragsbestand Der Auftragsbestand überschritt zum 31.3.2017 erstmals in der
Konzerngeschichte die Marke von EUR 16 Mrd. und erreichte bei EUR 16.113,13
Mio. (+15 %) damit erneut ein Rekordhoch. Ausschlaggebend waren einmal mehr
zahlreiche neue Großaufträge der öffentlichen Hand und der Industrie in
Deutschland, aber auch in den zentral- und osteuropäischen Kernmärkten des
Konzerns wurden einige neue Projekte in unterschiedlichsten Bausparten
gemeldet.
Ertragslage Die Ergebnisentwicklung des STRABAG-Konzerns ist aufgrund der
eingeschränkten Bautätigkeit im Winter einer deutlichen Saisonalität
unterworfen. Das erste Halbjahr liefert typischerweise einen negativen
Ergebnisbeitrag, der durch das Ergebnis im zweiten Halbjahr überkompensiert
wird. Wegen der saisonalen Entwicklung ist ein Vergleich der Ergebnisse zum
Vorquartal nicht sinnvoll.
Das EBITDA verbesserte sich von EUR -57,71 Mio. auf EUR -50,71 Mio. Dies lässt
sich durch eine Vielzahl an Effekten aus zahlreichen unterschiedlichen
Projekten erklären, wobei das erste Quartal regelmäßig mit wenig Aussagekraft
für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahrs verbunden ist. Die Abschreibungen
zeigten sich um 5 % höher, sodass das EBIT bei EUR -143,09 Mio. etwas weniger
tief im negativen Bereich zu liegen kam.
Das Zinsergebnis belief sich auf EUR -18,72 Mio. Zum Vergleich: In den ersten
drei Monaten des Vorjahrs hatte es EUR -8,89 Mio. betragen. In Summe errechnet
sich ein etwas stärker negatives, saisonübliches Ergebnis vor Steuern (EBT) von
EUR -161,80 Mio. Dementsprechend gestalteten sich die Ertragsteuern mit EUR
36,62 Mio. im positiven Bereich und damit entlastend. Es blieb ein Ergebnis
nach Steuern von EUR -125,19 Mio. (+4 %). Die Fremdanteilseigner trugen einen
Verlust von EUR -3,49 Mio.; im Vorjahresvergleichszeitraum - als noch
Minderheitsanteile an der Tochter Ed. Züblin AG, Stuttgart, bestanden hatten -
waren es EUR -13,14 Mio. gewesen. Insgesamt wurde ein um 4 % niedrigeres
Konzernergebnis von EUR - 121,70 Mio. erzielt. Bei 102.600.000 ausstehenden
Aktien gleicht dies einem Ergebnis je Aktie von EUR -1,19 nach EUR -1,14 im
ersten Quartal des Vorjahrs.
Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme sank im Vergleich zum 31.12.2016
etwas und betrug EUR 10.010,31 Mio. Prägend war die Reduktion sowohl der
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als auch der Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen sowie der Rückgang der liquiden Mittel. Trotz des
typischen Winterverlusts blieb die Eigenkapitalquote gegenüber dem Jahresende
2016 unverändert bei 31,5 %. Die Netto-Cash-Position lag bei EUR -235,89 Mio.;
damit verringerte sie sich - wie saisonal üblich - gegenüber dem Jahresende.
Der Cashflow aus der Geschäftstätigkeit zeigte sich bei EUR -145,85 Mio.
deutlich weniger tief im negativen Terrain als im ersten Quartal des Vorjahrs,
als er noch EUR -513,56 Mio. betragen hatte. Grund dafür war vor allem der
geringere Abbau aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, da das
Working Capital per Ende 2016 keinen solch außerordentlich niedrigen Stand wie
im Vorjahr verzeichnet hatte. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war
durch höhere Investitionen in Sachanlagen und den Erwerb von Finanzanlagen -
eine Anteilsaufstockung bei einem ungarischen Konzessionsmodell - mit EUR
-80,30 Mio. um EUR -28,32 Mio. tiefer als im ersten Quartal des Vorjahrs. Der
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit lag bei EUR -25,05 Mio. nach EUR -78,62
Mio. im Vorjahr; damals hatte eine Rückzahlung einer Projektfinanzierung zu
Buche geschlagen.
Ausblick Der aktuelle Rekordauftragsbestand lässt für das Gesamtjahr 2017 eine
positive Entwicklung bei der Leistung erwarten: Der Vorstand der STRABAG SE
rechnet weiterhin mit einem Anstieg auf zumindest EUR 14,0 Mrd. (
Head of Corporate Communications & Investor Relations
Tel: +43 1 22422-1116 [email protected]
Ende der Mitteilung euro adhoc
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Anhänge zur Meldung:
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