- 30.05.2017, 10:00:10
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Ruck: Für den Standort eingesetzt, wichtige Projekte umgesetzt
WKW-Präsident im Wirtschaftsparlament: Einsatz lohnt, weil wir Projekte erfolgreich voranbringen – Durchgesetzt: Öffnung der Anwohnerparkzonen, Parkkarte, Investitionszuwachsprämie

„Eingesetzt! Durchgesetzt! Umgesetzt! Diesem Leitspruch folgend konnten wir in den letzten Monaten weitere Forderungen für die Wirtschaft umsetzen: Wiener Unternehmer bekommen künftig ganz unbürokratisch und einfach eine Parkkarte. Zudem haben wir mit der Stadt ausverhandelt, dass die Wiener Anwohnerparkzonen tagsüber für alle Auto- und Motorradfahrer geöffnet werden. Die Investitionszuwachsprämie wurde auf unser Drängen hin von der Bundesregierung heuer erstmals ausgeschüttet und kurbelt die Wirtschaft richtig an. Das lästige Thema der Mehrfach-Sozialversicherungen konnten wir zur Lösung auf Bundesebene heben. Und unser Wiener Modell für unternehmerische Rechtsicherheit beim Thema Werkvertrag/Dienstvertrag wurde weitestgehend ins Sozialversicherungszuordnungsgesetz übernommen“, hält Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, im Rahmen des heute tagenden Wiener Wirtschaftsparlaments fest.
Dennoch gilt es weiter dran zu bleiben. Die Vorzeichen beim Wiener Wirtschaftswachstum sind zwar seit vielen Jahren wieder positiv, allerdings auf verhaltenem Niveau und hinter dem Bundesschnitt. Die Prognose 2017 für Wien sieht ein Wachstum von 1,6 Prozent vor (Österreich: 1,8 Prozent). „Wir brauchen in Wien jetzt eine Investitionsoffensive in hochrangige Infrastrukturprojekte und eine kommunale Investitionszuwachsprämie für KMU. Das würde zehntausende dringend benötigte Jobs schaffen“, ist Ruck überzeugt und verweist auf die hohe Wiener Arbeitslosenquote von 16,1 Prozent im letzten Jahr.
Ruck verweist in seiner Rede auch auf die intensivierte Zusammenarbeit mit der AK Wien. Gemeinsam haben die Sozialpartner die Themenführerschaft bei wichtigen Standort- und Infrastrukturprojekten wie der Ansiedelung der European Medicines Agency (EMA) oder dem Bau des Lobautunnels übernommen. Im Falle der EMA setzten sich WK Wien und AK Wien bei Stadt und Bundesregierung für eine aktive Bewerbung ein – mit Erfolg. Die WK Wien war in die Erstellung der offiziellen österreichischen Bewerbung federführend eingebunden. „Gemeinsam sind wir stärker. Wir werden in dieser Standortpartnerschaft noch viele weitere Projekte anpacken und zur Umsetzung vorantreiben“, sagt Ruck.
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