- 29.05.2017, 14:10:36
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AUVA: Neue Strukturen gewährleisten hochqualitative Unfallheilbehandlung
Konzentration der Schockraumfälle im UKH Meidling am Wochenende als Teil des Gesamtkonzepts für beide Wiener UKH – Stärken der Standorte werden ausgebaut
Utl.: Konzentration der Schockraumfälle im UKH Meidling am
Wochenende als Teil des Gesamtkonzepts für beide Wiener UKH –
Stärken der Standorte werden ausgebaut =
Wien (OTS) - Die medizinisch immer komplexere Behandlung von
Patientinnen und Patienten nach Unfällen erfordert ein laufendes
Adaptieren der Strukturen. Deshalb setzt die AUVA Schwerpunkte in
ihren Unfallkrankenhäusern. „Uns ist es wichtig, Unfallheilbehandlung
in höchster Qualität anzubieten. Unsere Krankenhäuser brauchen keinen
internationalen Vergleich zu scheuen. Um das auch weiterhin
garantieren zu können, ist es wichtig, die jeweiligen Stärken des
Standortes Lorenz Böhler/Brigittenau und Wien-Meidling auszubauen“,
so Rudolf Silvan, Vorsitzender der AUVA-Landesstelle Wien.
Besonders wichtig ist diese Spezialisierung bei schweren Traumata,
den so genannten Schockraum-Fällen. Im Rahmen des Schockraum-Konzepts
hat das UKH Wien-Meidling in den vergangenen Jahren 29
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt. So wird die Versorgung
24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche gewährleistet. 2015 waren am
Standort Meidling 158 Patientinnen und Patienten zwischen Samstag-
und Dienstagfrüh im Schockraum; zum Vergleich: Im UKH Lorenz Böhler
waren es im selben Zeitraum 26 Schockraumfälle. Als logische Folge
dieser Schwerpunktsetzung werden seit dem 1. April 2017 am Wochenende
– genauer gesagt zwischen Samstag, 8 Uhr und Dienstag, 8 Uhr – die
Schockraumfälle im UKH Wien-Meidling konzentriert.
Für Verletzte und Schwerverletzte, die nicht unmittelbar
lebensgefährlich verletzt sind und daher nicht in den Schockraum
gebracht werden müssen, steht der Standort Lorenz Böhler auch künftig
– wie schon bisher – auch am Wochenende zur Verfügung. Die
personellen Kapazitäten für die Notfallversorgung im Lorenz Böhler
bleiben unverändert, dies zeigen auch die Dienstpläne. Durch den
Schwerpunkt auf aufwendige rekonstruktive Chirurgie, der für das Haus
vorgesehen ist, wird personell sogar aufgestockt.
Rudolf Silvan: „Beide Häuser erfüllen weiterhin eine wichtige Rolle
innerhalb der AUVA und in der Wiener Spitalslandschaft. Die neuen
Strukturen stellen sicher, dass die AUVA für die Herausforderungen
der Unfallchirurgie des 21. Jahrhunderts bestens aufgestellt ist.“
Über die AUVA:
Bei der AUVA sind über 4,9 Millionen Personen gesetzlich gegen
Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Die AUVA finanziert
ihre Aufgaben fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber und
übernimmt dafür die Haftung für Arbeitsunfälle und das Auftreten von
Berufskrankheiten. Prävention ist die Kernaufgabe der AUVA, denn
Unfallverhütung und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die
Kosten für die weiteren Kernaufgaben Heilbehandlung, Rehabilitation
und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern.
Die AUVA betreibt die Unfallkrankenhäuser Meidling und Lorenz Böhler
in Wien, die Unfallkrankenhäuser Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und
Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling, Weißer Hof in
Niederösterreich, Häring in Tirol und die Rehabilitationsklinik
Tobelbad in der Steiermark. In den Einrichtungen der AUVA werden
jährlich über 367.000 Patientinnen und Patienten behandelt, davon
mehr als 40.000 stationär.
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