Schulpartner wehren sich gegen versuchten Kuhhandel

B-SGA weist den Versuch strikt zurück, das Gymnasium zum Opfer eines Polit-Deals zu machen B-SGA weist den Versuch strikt zurück, das Gymnasium zum Opfer eines Polit-Deals zu machen

Wien (OTS) - Die Forderung der Grünen, AHS-Standorte gegen ihren Willen ihrer Unterstufe zu berauben, indem sie per Entscheid „von oben“ in „Modellregionen“ eingebunden werden, ist eine Verhöhnung der Bevölkerung – gerade in Zeiten, in denen so viel von Autonomie gesprochen wird.

Es erübrigt sich, einmal mehr alle Argumente anzuführen, die den Wert eines differenzierten Schulwesens belegen, ob sie aus der Schulpraxis stammen oder Ergebnis bildungswissenschaftlicher Studien sind. Eine faktenbasierte Politik müsste all dies schon längst erkannt haben.

Sogar die OECD, von der jahrelang Einheitsschulen favorisiert worden sind, hat offenbar umgedacht und bestätigt inzwischen die Vorzüge eines vielfältigen Bildungsangebots: Die Vielfalt von Bildungswegen erhöhe die Chancen der Jugend, einen ihren Anlagen, Interessen und Bedürfnissen entsprechenden Bildungsweg erfolgreich abzuschließen, statt die Schullaufbahn erfolglos zu beenden.

Der Bundes-Schulgemeinschaftsausschuss (B-SGA) fordert Österreichs Regierung und alle im Nationalrat vertretenen Parteien eindringlich zu einer verantwortungsvollen Schulpolitik im Interesse der Jugend auf. Sollte aber eine verantwortungsvolle Politik in Vorwahlzeiten nicht erreichbar sein, dann weist der B-SGA darauf hin, dass unter den von ihm Vertretenen fast eine Million Menschen bei den Nationalratswahlen stimmberechtigt sind und von ihrem Stimmrecht entsprechend Gebrauch machen werden.

Rückfragen & Kontakt:

Harald Zierfuß, Bundesschulsprecher, harald.zierfuss@bsv.at
Gernot Schreyer, Akad. FDL, Präsident des Bundesverbandes der Elternvereine an mittleren und höheren Schulen Österreichs, gernot.schreyer@bundeselternverband.at
Mag. Roland Gangl, Vorsitzender der BMHS-Gewerkschaft in der GÖD, roland.gangl@goed.at
Mag. Herbert Weiß, Vorsitzender der AHS-Gewerkschaft in der GÖD, herbert.weiss@goed.at

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