FTI-Fördercall „Ernährung, Medizin, Gesundheit“ startet

Mikl-Leitner/Bohuslav: Niederösterreich setzt auf Forschung zum Wohle des Menschen

St. Pölten (OTS/NLK) - Mit dem FTI Fördercall „Ernährung, Medizin, Gesundheit“ werden wissenschaftliche Projekte unterstützt mit dem Ziel, medizinische Standards zu verbessern, neue medizinische Technologien zu entwickeln und Lebensmittel mit hoher Qualität garantieren zu können. Diese Maßnahme ist Teil des Forschungs-, Technologie- und Innovationsprogramm des Landes Niederösterreich. Durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse in diesem Bereich soll ein langes Leben in Gesundheit ermöglicht, Lebensmittel und Futtermittel sowie sauberes Wasser gesichert sowie medizinische Behandlungsverfahren verbessert bzw. entwickelt werden. „Die Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen, sie gilt es nachhaltig zu sichern. Das ist auch ein wesentliches Anliegen in unserem FTI-Programm, weswegen wir einen FTI Fördercall in diesem Jahr zum Thema ´Ernährung, Medizin, Gesundheit´ ausschreiben“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Gesundheit nachhaltig sicherzustellen bedeutet eine Integration von vielen Aspekten: von präventiven Ansätzen über ausgewogene gesunde Ernährung und nachhaltige Nahrungsmittelketten bis hin zu neuen medizinischen und medizintechnischen Entwicklungen und Produktionsverfahren. „Die Bereiche Ernährung, Medizin und Gesundheit sind Stärkefelder der blau-gelben Wirtschaft und Wissenschaft. Mit dem Call sollen diese Stärken weiter ausgebaut und neue Impulse gesetzt werden. Die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft spielt dabei eine zentrale Rolle“, so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, die in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung der Technopolstandorte Krems und Tulln hervorhebt.

Der Fokus der aktuellen Ausschreibung liegt auf wissenschaftlichen Projekten, die neue innovative Technologien, Verfahren, Produkte oder Prozesse entwickeln und damit Gesundheit nachhaltig sichern. Die thematische Ausrichtung des Calls ist breit und reicht von präventiver Medizin, medizinischer Biotechnologie bis hin zu Ernährung, Lebensmittelsicherheit und Futtermittelketten.

Voraussetzung für die Einreichung ist, dass es sich um Projekte der angewandten Forschung handelt, die darauf abzielen, wissenschaftliche Erkenntnisse zu neuen innovativen Verfahren, Produkten oder Prozessen weiterzuentwickeln.

Zielgruppe sind Forschungseinrichtungen in Kooperation mit Unternehmen aus Niederösterreich. Das maximale Fördervolumen liegt bei 200.000 Euro pro Projekt, wobei die Förderquote abhängig vom Projektinhalt ist und zwischen 40 Prozent und 60 Prozent liegt. Die Förderungsvergabe erfolgt nach dem Wettbewerbsprinzip, wobei die innovativsten Projekte gefördert werden. Insgesamt steht bis zu einer Million Euro Budget zur Verfügung. Eingereicht werden kann ab Mai bis 3. November 2017.

Nähere Informationen und Kontakt: Amt der NÖ Landesregierung, Abt. Wirtschaft, Tourismus, Technologie, Mag. Thomas Schmidt, Tel. 02742/9005-16123 Mail: thomas.schmidt@noel.gv.at

Rückfragen & Kontakt:

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion - Pressedienst
Mag. Christian Salzmann
02742/9005-12172
presse@noel.gv.at
www.noe.gv.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK0001