Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker am 25. Mai: ORF-Live-Übertragung mit neuen Perspektiven

Ergänzend: Dokumentarfilm zum 175-Jahr-Jubiläum des Toporchesters

Wien (OTS) - Kaum ein anderes klassisches Open-Air-Konzert in Europa kann sich mit einem so einzigartigen Ambiente wie dem imperialen Schönbrunner Schlosspark messen: Zu Christi Himmelfahrt, am Donnerstag, dem 25. Mai 2017, öffnet die barocke Gartenanlage wieder ihre Pforten für das „Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker“, das heuer zum 14. Mal vor bis zu hunderttausend Besuchern stattfinden wird. Auch in diesem Jahr überträgt der ORF das Musikereignis, das nach dem traditionellen Neujahrskonzert das meistübertragene Konzertereignis der Welt ist, live-zeitversetzt: Um 21.05 Uhr in ORF 2 sowie um 21.55 Uhr in 3sat. Eine Aufzeichnung ist am Sonntag, dem 28. Mai, um 20.15 Uhr in ORF III zu sehen bzw. am Mittwoch, dem 21. Juni, um 14.05 Uhr in Ö1 zu hören.

Mehr als 80 Länder werden wieder die brillanten ORF-HD-Bilder übernehmen, für die zum wiederholten Male ORF-Regisseur Henning Kasten verantwortlich zeichnet. Mit insgesamt 16 Kameras setzt er das Sommernachtskonzert 2017, zum bisher zweiten Mal unter der Leitung von Christoph Eschenbach, eindrucksvoll in Szene. Barbara Rett kommentiert die Fernsehübertragung, die außerdem als Live-Stream sowie sieben Tage nach Ausstrahlung als Video-on-Demand in der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) abrufbar sein wird. Ergänzt wird diese durch besondere Stimmungsbilder aus den barocken Parkanlagen und – zum ersten Mal – mit überraschenden Eindrücken aus dem nebenan gelegenen Zoo.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „ORF-Übertragung stärkt internationales Ansehen Österreichs als Kulturnation“

„Es freut mich, dass der ORF das Sommernachtskonzert im heurigen Jubiläumsjahr der Wiener Philharmoniker, denen ich hiermit nochmals zum 175. Geburtstag gratuliere, in ein ganz besonderes Licht setzen darf“, sagt ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz. „Mit der erstmals umgedrehten Bühne vor dem effektvoll erleuchteten Schloss Schönbrunn ergeben sich für die Fernsehübertragung neue Bilder und Perspektiven einer der schönsten Sehenswürdigkeiten unseres Landes. Damit geht einmal mehr eine musikalische Grußbotschaft Österreichs um die ganze Welt, die dank der brillanten ORF-HD-Bilder auch unser internationales Ansehen als Kulturnation stärkt“, so Wrabetz.

Andreas Großbauer, Vorstand der Wiener Philharmoniker: „Die Bühne wird erstmalig vor der wunderschönen Kulisse des Schönbrunner Schlosses aufgebaut, die die Atmosphäre des Märchen- und Mythenhaften perfekt widerspiegelt. Wir erwarten uns als Musiker und auch in Hinblick auf unser Publikum eine Verbesserung der akustischen Situation. Zudem können die Instrumente in geschlossenen Räumen aufbewahrt werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt, nämlich ein ökologischer, der zu dieser Entscheidung geführt hat, ist die Möglichkeit, anstelle der bisher notwendigen Generatoren jetzt mit Fixstrom zu arbeiten“, erklärt Großbauer.

Motto „Märchen und Mythen“ – Premiere für Renée Fleming

Nach 2014 leitet der deutsche Dirigent Christoph Eschenbach zum zweiten Mal das Sommernachtskonzert und taucht – passend zum diesjährigen Motto „Märchen und Mythen“ – mit den Wiener Philharmonikern ein in die fabelhaften Fantasiewelten von Tschaikowskys „Dornröschen“, Humperdincks „Hänsel und Gretel“, Strawinskys „Feuervogel“ oder von John Williams Filmmusik zu „Harry Potter“. Premiere auf der sommerlichen Konzertbühne in Schönbrunn feiert die US-amerikanische Starsopranistin Renée Fleming, die das märchenhafte Motto mit Opern-Arien von Dvořák und Orchester-Liedern von Rachmaninow erfüllt.

Anschließend an das Konzert: Doku „Die Wiener Philharmoniker: Mehr als Musik!“

Anschließend an die Übertragung des Sommernachtskonzerts zeigt ORF 2 um 22.55 Uhr den Dokumentarfilm „Die Wiener Philharmoniker: Mehr als Musik!“ zum 175. Geburtstagsjubiläum. Für viele sind die Wiener Philharmoniker das beste Orchester der Welt. Als traditionsreicher Klangkörper, der 1842 in Wien gegründet wurde, stellen sich die Musikerinnen und Musiker nun im 21. Jahrhundert die Frage, inwiefern sie sich neu definieren müssen, um auch in Zukunft bestehen zu können. Gerade jetzt drängen viele Nachwuchsmusiker in die durch Pensionierung frei werdenden Stellen nach, und so sind die Wiener Philharmoniker derzeit ein Orchester im Umbruch.
Der Film der Regisseurin Co Merz zeigt das philharmonische Orchester-Innenleben aus exklusiver Nahsicht. Im Mittelpunkt steht der Arbeitsalltag in Wien, wo die Musiker in Musikverein und Staatsoper, beim weltberühmten Neujahrskonzert sowie in privatem Umfeld zu erleben sind. Darüber hinaus wurde das Orchester in seiner „Sommerresidenz“ bei den Salzburger Festspielen und auf einer Asien-Tour filmisch begleitet. In Interviews äußern sich Orchestermitglieder genauso wie berühmte Dirigenten sowie ehemalige und gegenwärtige philharmonische Vorstände. Zu Wort kommen u. a. Heinrich und Patricia Koll, Sophie Dartigalongue, Rainer Küchl, Matthias Schorn, Thilo Fechner, Christoph Eschenbach, Seiji Ozawa, Simon Rattle, Zubin Mehta und Daniel Barenboim.

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