LH Mikl-Leitner: „Wissenschaft ist zentrales Zukunftsthema unserer Zeit“

Neue Akzente im Bereich der Wissenschaftsvermittlung

St. Pölten (OTS/NLK) - „Das Thema Wissenschaft ist ein ganz zentrales Zukunftsthema unserer Zeit. Denn die Wissenschaft gibt Antworten auf die Herausforderungen von heute und auf die Fragen der Zukunft“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner heute, Sonntag, im Rahmen der Radiosendung „Forum Niederösterreich“.

In Niederösterreich sage man ein klares Ja zu Wissenschaft und Forschung, und ein klares Ja zur Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft, weil dies zusätzliche Arbeitsplätze im Land schaffe, so Mikl-Leitner: „Und neue Arbeitsplätze für die Menschen ist unser oberstes Ziel in der politischen Arbeit.“

Ein wichtiges Ziel sei es auch, „Bildung und Forschung möglichst nahe an die Menschen zu bringen“, betonte die Landeshauptfrau weiters:
„Darum wollen wir die großen Themen der Wissenschaft kommunizieren und verständlich machen, und dazu werden wir neue Akzente im Bereich der Wissenschaftsvermittlung setzen.“

So werden zum Beispiel im Herbst erstmalig die niederösterreichischen Forschungswochen stattfinden. Am 15. September findet im Palais Niederösterreich in Wien ein Forschungsfest statt, und das Forschungsschiff „MS Wissenschaft“ wird im September/Oktober in Krems und Tulln anlegen. Ein weiteres Highlight wird die Wissenschaftsgala in Grafenegg am 5. Oktober. Martina Höllbacher, die Leiterin der Abteilung Wissenschaft und Forschung beim Amt der NÖ Landesregierung, erzählt über das Forschungsfest: „Es ist ein Ganztagsevent, am Vormittag ist es offen für Schulklassen, ab 15 Uhr ist es für die breite Öffentlichkeit zugänglich, und ab 23 Uhr soll ein Wissenschafts-Clubbing als Abschlussevent stattfinden.“

Als ein weiteres wichtiges Ziel in der Wissenschaftspolitik nannte Landeshauptfrau Mikl-Leitner, „dass sich in Niederösterreich jede Schülerin und jeder Schüler mindestens einmal in der Schulzeit mit wissenschaftlichen Themen auseinander setzt“. Die „Science School Niederösterreich“, die im Rahmen der Nachmittagsbetreuung eine erste Auseinandersetzung mit dem Thema Wissenschaft ermöglicht, ist nur ein Beispiel. Weiters gibt es auch die Initiative „Science Fair Niederösterreich“, bei der Schülerinnen und Schüler der Oberstufe direkt mit Wissenschaftlern arbeiten. Darüber hinaus sollen auch die derzeitigen Kinder- und Jugendunis noch weiter ausgebaut werden, hin zu einer „Kinder- und Jugenduni on Tour“.

„Natürlich wollen wir, dass unsere Kinder und Jugendlichen in Niederösterreich studieren können, und es gibt ja auch bereits viele Angebote und Standorte“, sprach die Landeshauptfrau abschließend einen weiteren Aspekt an: „Wir möchten auch hier an einer Weiterentwicklung arbeiten, und daher haben wir nun den Startschuss für eine ,Hochschulstrategie Niederösterreich‘ gegeben. Denn wir wollen auch weiterhin ein Magnet für Studierende sein und unsere Studentenzahlen weiter ausbauen.“

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