• 20.05.2017, 08:00:01
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„profil“-Umfrage: Liste Kurz/VP liegt derzeit deutlich vor SPÖ

Auch in der Kanzlerfrage liegt Kurz vor Kern

Utl.: Auch in der Kanzlerfrage liegt Kurz vor Kern =

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, hat die vom neuen ÖVP-Parteiobmann
Sebastian Kurz angeführte Liste Kurz/VP die SPÖ erstmals deutlich
überholt. Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für
„profil“ durchgeführten Umfrage würden 33% (plus 10 Prozentpunkte)
der Österreicher die Liste Kurz/VP wählen, wenn am Sonntag
Nationalratswahlen wären. Die SPÖ kommt auf 27%, die Grünen verlieren
1 Prozentpunkt und halten bei nunmehr 8%. NEOS verlieren ebenfalls
und kommen auf 5%.

Auch bei der Kanzlerfrage ist Sebastian Kurz im Aufwind. Der
ÖVP-Außenminister kommt auf 32%, dicht gefolgt von SPÖ-Bundeskanzler
Christian Kern mit 31%. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache würden 16%
zum Kanzler wählen, die vergangene Woche zurückgetretene
Grünen-Sprecherin Eva Glawischnig käme auf 5% und NEOS-Chef Matthias
Strolz auf nur 1%.

Im Hinblick auf die Neuwahlen im kommenden Herbst gehen die
Ansichten weit auseinander: Jedem zweiten Befragten sind sie egal (48
%), der Rest zerfällt in zwei fast gleiche Lager: 27% freuen sich
darauf, 26% ärgern sich darüber.

Bei der Frage, welche Koalitionen sich die Österreicherinnen und
Österreicher nach der Wahl im Herbst wünschen, ist eine Mehrheit von
31% für Schwarz-Blau (ÖVP-FPÖ), jeweils 20% für Rot-Schwarz (SPÖ-ÖVP)
beziehungsweise SPÖ-Grüne-NEOS, nur 13% wollen Rot-Blau in der
Regierung sehen (SPÖ-FPÖ) und nur 11% ÖVP-Grüne-NEOS.

Außerdem erhob Unique research, wie die Bevölkerung die weit
reichenden Befugnisse beurteilt, die ÖVP-Obmann Kurz beim Umbau der
Partei eingeräumt wurden. 67% meinten, die ÖVP werde damit wieder
handlungsfähig, nur 18% waren der Ansicht, damit werde die
innerparteiliche Demokratie abgeschafft.

Die wichtigsten politischen Themen im Jahr 2017 sind nach Ansicht
der Bevölkerung Flüchtlinge/Zuwanderung/Integration (31%). Auf Platz
zwei folgt mit großem Abstand das Thema Arbeitsplätze (13%), dahinter
kommen Bildung (11%), Finanzen/Budget/Steuern/Lohnnebenkosten (8%)
sowie Soziales (5%) und Wirtschaft (4%). Noch weiter hinten rangieren
Pensionen, Gesundheit und Sicherheit/Terrorbekämpfung (n=500,
Schwankungsbreite +/-4,4 Prozentpunkte).

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