ÖKB im Hilfseinsatz

Graz (OTS) - Kameradschaftsbund sammelte Tonnen an Bekleidung, Spielsachen, aber auch gebrauchte Computer und Feuerwehrschläuche für Hilfsbedürftige.

„Den Kameradschaftsbund verbinden viele Menschen nur mit Totengedenken und Kranzniederlegung, aber unser ehrenamtliches Engagement ist weitaus größer“, versichert der ÖKB-Landeskommandant, Alois Fötsch. Nach einem Treffen mit Herta Margarete Habsburg, Präsidentin der „Flamme des Friedens“ – eine gemeinnützige, überparteiliche und religionsunabhängige Vereinigung, die sich der Förderung von friedenstiftenden Maßnahmen verschrieben hat –, lautet sein Entschluss: „Der Kameradschaftsbund hilft mit.“

Aber worin genau besteht die Hilfe, zu der sich ebenso spontan die ÖKB-Bezirksverbände Graz-Süd, Deutschlandsberg und der Ortsverband Dobl entschlossen haben? Die Kameradinnen und Kameraden sammelten Hilfsgüter für die ausgesprochen arme Bevölkerung von Ushgorod (der durchschnittliche Monatslohn in dieser Region der Ukraine beträgt etwa 170,– Euro). Es geht darum, den Kindern der 117.000 Bewohner zählenden Hauptstadt der Oblast Transkarpatien eine Freude zu bereiten: Spielzeug, Bekleidung sind ebenso willkommen wie Hygieneartikel oder Bargeldspenden.

Alle gesammelten Utensilien haben die ÖKB-Mitglieder bereits bei einer Busreise nach Transkarpatien (2. bis 4. Mai), das in Zeiten der Monarchie Teil von Österreich war, nach Ushgorod zugestellt und über die örtliche Botschaft der „Flamme des Friedens“ verteilt.

8,5 Tonnen Hilfsgüter

Die Sammelaktion lief in Dobl-Zwaring sehr gut an, wo nach Ostern eine große Menge an Sachspenden zusammenkam. Mehr noch: Am 18. März fand am Hauslhof, dem Verbandsheim des ÖKB Dobl, eine weitere Spendenübergabe statt. Weitere 8,5 Tonnen Hilfsgüter werden jetzt in Ungarn, in der Slowakei, in Rumänien und auch in Österreich verteilt. Ein enormer logistischer Aufwand, weiß Fötsch, der Anton Weber, Bürgermeister von Dobl-Zwaring, und Johann Assl, ÖKB-Obmann in Lieboch, für die Unterstützung dankt. „Wichtig ist, dass die Hilfsgüter dorthin kommen, wo sie wirklich gebraucht werden“, so der Tenor von Helmut Kahr (Südsteirische Rumänienhilfe), ÖLRG-Präsident Davy Koller (Österreichische Lebensrettungsgesellschaft) und Sigfried Wernbacher (Sonderdelegierter der Ukraine).

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