- 19.05.2017, 13:44:49
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- OTS0152
ÖKB im Hilfseinsatz
Graz (OTS) - Kameradschaftsbund sammelte Tonnen an Bekleidung,
Spielsachen, aber auch gebrauchte Computer und Feuerwehrschläuche für
Hilfsbedürftige.
„Den Kameradschaftsbund verbinden viele Menschen nur mit
Totengedenken und Kranzniederlegung, aber unser ehrenamtliches
Engagement ist weitaus größer“, versichert der ÖKB-Landeskommandant,
Alois Fötsch. Nach einem Treffen mit Herta Margarete Habsburg,
Präsidentin der „Flamme des Friedens“ – eine gemeinnützige,
überparteiliche und religionsunabhängige Vereinigung, die sich der
Förderung von friedenstiftenden Maßnahmen verschrieben hat –, lautet
sein Entschluss: „Der Kameradschaftsbund hilft mit.“
Aber worin genau besteht die Hilfe, zu der sich ebenso spontan die
ÖKB-Bezirksverbände Graz-Süd, Deutschlandsberg und der Ortsverband
Dobl entschlossen haben? Die Kameradinnen und Kameraden sammelten
Hilfsgüter für die ausgesprochen arme Bevölkerung von Ushgorod (der
durchschnittliche Monatslohn in dieser Region der Ukraine beträgt
etwa 170,– Euro). Es geht darum, den Kindern der 117.000 Bewohner
zählenden Hauptstadt der Oblast Transkarpatien eine Freude zu
bereiten: Spielzeug, Bekleidung sind ebenso willkommen wie
Hygieneartikel oder Bargeldspenden.
Alle gesammelten Utensilien haben die ÖKB-Mitglieder bereits bei
einer Busreise nach Transkarpatien (2. bis 4. Mai), das in Zeiten der
Monarchie Teil von Österreich war, nach Ushgorod zugestellt und über
die örtliche Botschaft der „Flamme des Friedens“ verteilt.
8,5 Tonnen Hilfsgüter
Die Sammelaktion lief in Dobl-Zwaring sehr gut an, wo nach Ostern
eine große Menge an Sachspenden zusammenkam. Mehr noch: Am 18. März
fand am Hauslhof, dem Verbandsheim des ÖKB Dobl, eine weitere
Spendenübergabe statt. Weitere 8,5 Tonnen Hilfsgüter werden jetzt in
Ungarn, in der Slowakei, in Rumänien und auch in Österreich verteilt.
Ein enormer logistischer Aufwand, weiß Fötsch, der Anton Weber,
Bürgermeister von Dobl-Zwaring, und Johann Assl, ÖKB-Obmann in
Lieboch, für die Unterstützung dankt. „Wichtig ist, dass die
Hilfsgüter dorthin kommen, wo sie wirklich gebraucht werden“, so der
Tenor von Helmut Kahr (Südsteirische Rumänienhilfe), ÖLRG-Präsident
Davy Koller (Österreichische Lebensrettungsgesellschaft) und Sigfried
Wernbacher (Sonderdelegierter der Ukraine).
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