Köstinger: Bio-Verordnung als Turbo für heimisches Saatgut

Neue EU-Vorgaben könnten Vormachtstellung der internationalen Großkonzerne brechen/Bio-Saatgut-Aktionsplan

Brüssel (OTS) - "Wir wollen größere Vielfalt bei Obst, Gemüse und Getreide und keinen Einheitsbrei aus dem Labor", sagt Elisabeth Köstinger, Landwirtschaftssprecherin der ÖVP im EU-Parlament, zu den Verhandlungen über die EU-Bioverordnung. "Die könnte die Türen öffnen, um die Vormachtstellung internationaler Großkonzerne beim Saatgut zu brechen."****

Köstinger begrüßt das Ende der Blockade der Europäischen Kommission bei den besonderen Ausnahmen für die Zulassungsverfahren von Bio-Saatgut. "Bestimmungen der Vorschriften der EU-Saatgutrichtlinien sind für die Ausprägungen regional anpassungsfähiger ökologischer Sorten nicht geeignet", so Köstinger. "Mit der Bio-Verordnung neu haben wir die Chance auf einen echten und ehrlichen Wurf."

"Wir brauchen einen ernstgemeinten Startschuss für einen Aktionsplan für Bio-Saatgut in Europa", so Köstinger. „100 Prozent Bio heißt auch 100 Prozent Bio-Saatgut. Für Österreichs Saatgutwirtschaft wäre das eine große Chance unseren Qualitätsvorsprung bei der Bio-Saatgutproduktion weiter auszubauen."

Rückfragen & Kontakt:

Elisabeth Köstinger MEP,
Tel.: +32-228-45211,
elisabeth.koestinger@ep.europa.eu
Wolfgang Tucek, EVP-Pressedienst,
Tel.: +32-484-121431,
wolfgang.tucek@ep.europa.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0002