Bundesheer errichtet mobile Feldambulanz in Niederösterreich

Militärärzte und Sanitäter üben medizinische Versorgung für In- und Auslandseinsätze

Wien (OTS) - Von 15. bis 19. Mai 2017 üben rund 200 Soldatinnen und Soldaten aus ganz Österreich den Betrieb einer modernen mobilen Feldambulanz am Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn. Die Übung mit dem Namen „Ripa Nova“ (das so viel bedeutet wie „zu neuen Ufern“) soll den reibungslosen Ablauf der medizinischen Versorgung bei Einsätzen im In- und Ausland gewährleisten.

An dem Training beteiligen sich Soldatinnen und Soldaten aus unterschiedlichen Bereichen des Bundesheeres, darunter Notfallsanitäter und Militärärzte des Innsbrucker Sanitätszentrums West sowie der Sanitätsdienststellen aus Wien, Graz und Hörsching. Weiters üben Militärhundeführer und Wachsoldaten, um für die notwendige Sicherheit vor Ort zu sorgen. Die Soldatinnen und Soldaten erproben dabei unterschiedliche Einsatzszenarien.

Die Pioniere des Pionierbataillons 2 aus Salzburg errichteten vergangene Woche eine Feldambulanz, welche sich aus einem speziellen Zeltsystem sowie Containern zusammensetzt. Charakteristisch für diese Zelte ist ihre hohe Mobilität sowie der Schutz vor biologischen und chemischen Kampfstoffen. Sämtliche Zelte verfügen außerdem über Klima- und Heizgeräte, wodurch sie für Einsätze in allen Klimazonen geeignet sind. In der Feldambulanz finden sich alle wichtigen Abteilungen eines kleinen Krankenhauses wie beispielsweise eine Feldapotheke, ein OP, eine Röntgenabteilung und ein Labor. Somit können Verletzte optimal versorgt werden.

Außerdem trainieren die Soldatinnen und Soldaten neben der Erstversorgung und Notbehandlung den raschen Verwundetentransport. Dafür stehen sieben Sanitätsfahrzeuge bereit, darunter auch ein Allschutztransportfahrzeug „Dingo 2“ in der Sanitätsausführung sowie zwei Hubschrauber „Alouette III“. Die Patienten werden damit laufend zur medizinischen Versorgung gebracht.

Der Sanitätsdienst des Österreichischen Bundesheeres ist für die medizinische Betreuung und Versorgung von Soldatinnen und Soldaten bei In- und Auslandseinsätzen sowie für die Ausbildung von Personal zuständig. Derzeit sind 981 Personen im Sanitätsbereich des Bundesheeres beschäftigt. Jährlich absolvieren rund 800 Grundwehrdiener den Kurs zum Rettungssanitäter, der auch im zivilen Bereich anerkannt wird.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
Kommunikation / Presse
+43 664-622-1005
presse@bmlvs.gv.at
http://www.bundesheer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLA0001