Vor UNESCO-Weltkulturerbe-Aberkennung: Maulkorb für Heumarkt-Hochhaus Projektgegner: Stadt Wien verbietet freie Meinungsäußerung!

Bürgerinitiativen: "Jetzt auch noch Menschenrechtsverletzung"

Wien (OTS) - Im verzweifelten Kampf um die Rechtfertigung der Hochhäuser beim Wiener Eislaufverein wurde vom Gemeinderat am 5. Mai mit knapper Mehrheit ein Resolutionsantrag der Grünen angenommen, in dem ein teils zweideutiges, teils in sich widersprüchliches Bekenntnis zum Ausschluss von Hochhausstandorten im 1. Bezirk mit dem Satz endet: "Der Gemeinderat stellt klar, dass diesem Bekenntnis widersprechende Interpretationen der thematischen Leitbilder Masterplan Glacis und Hochhauskonzept nicht zulässig sind."

Nicht zulässig bedeutet so viel wie verboten. Dies ist eine klare Verletzung des im Art. 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) festgelegten Menschenrechts auf freie Meinungsäußerung.

Der freie Journalismus muss jetzt mit uns gemeinsam aufschreien!

Dieser trickreich abgefasste Beschluss dient offenbar nur dazu, in einem letzten verzweifelten Versuch das UNESCO-Welterbekomitee zu beschwichtigen. Haben unsere Journalisten diesen Beschluss nicht bemerkt oder haben sie sich mit diesem „Maulkorb“ abgefunden? Glauben sie, es werde der erste und letzte sein, so wie ihnen das bei Wien Mitte vorgegaukelt worden ist? Wo bleibt der empörte Aufschrei?

Rückfragen & Kontakt:

Andrea Willson, 0699/1820 5372,
Verein Aktion 21 - pro Bürgerbeteiligung (www.aktion21.at)
Herbert Rasinger, 0664/419 75 73,
Initiative Stadtbildschutz (www.stadtbildschutz.at)
Markus Landerer, 0699/1024 4216,
Initiative Denkmalschutz (www.idms.at)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0002