ÖAMTC konkretisiert Alternativlösung für den Getreidemarkt

Für Nibelungengassen-Radweg würde Club sogar Wegfall von rund 30 Parkplätzen akzeptieren

Wien (OTS) - Der ÖAMTC schlägt vor, den Radweg in Richtung Mariahilfer Straße nicht direkt am Getreidemarkt, sondern über die Nibelungengasse zu führen. Dazu müsste die dort bestehende Radwegführung ausgebaut werden und es würden zwischen 25 und 32 Kfz-Stellplätze wegfallen, weil Schräg- in Längsparkplätze umgewandelt werden müssten. "Der Wegfall dieser Parkplätze wäre verkraftbar und steht in keiner Relation zur Streichung einer Fahrspur am Getreidemarkt", erklärt ÖAMTC-Interessenvertreter Bernhard Wiesinger. Um Radfahrern ein flüssiges Vorankommen zu ermöglichen, müsste weiters die Nibelungengasse gegenüber den Querstraßen bevorrangt werden. Dafür müsste die Ampel im Bereich der Eschenbachgasse entfernt und der Radweg an allen Kreuzungen aufgedoppelt werden. Das bedeutet, dass der Radweg immer auf einem Niveau bleibt und Schwellen für Autos entstehen. Die ÖAMTC-Lösung bietet überdies im Gegensatz zum Plan der Verkehrsstadträtin eine sichere Anbindung an das bestehende Radwegnetz. "Das ist unser Vorschlag, wir sind aber auch offen für weitere Diskussionen bis hin zur Umgestaltung der Nibelungengasse als Fahrradstraße", so Wiesinger.

Getreidemarkt ist kein Unfallhäufungspunkt für Radfahrer

Laut Statistik Austria passierten in Wien zwischen 2013 und 2015 pro Jahr durchschnittlich rund 950 Radunfälle und davon jährlich nur einer am Getreidemarkt. "Diese Zahlen beweisen, dass der Bereich des Getreidemarktes für Radfahrer kein Unfallhäufungspunkt ist – abgesehen davon, dass Unfallursache und Verschulden nicht bekannt sind", so der ÖAMTC-Interessenvertreter. Unterdessen geht die Aktion "Stau nach Plan" weiter. Bisher haben 300.000 Personen auf Facebook das Info-Video des Clubs angesehen, knapp 5.700 Wienerinnen und Wiener haben für die ÖAMTC-Lösung unterschrieben und über 1.850 Personen haben Protestmails an Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou geschickt. Unterschreiben können Betroffene weiterhin unter www.staunachplan.at.

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