- 16.05.2017, 13:29:57
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ÖAMTC konkretisiert Alternativlösung für den Getreidemarkt
Für Nibelungengassen-Radweg würde Club sogar Wegfall von rund 30 Parkplätzen akzeptieren
Utl.: Für Nibelungengassen-Radweg würde Club sogar Wegfall von rund
30 Parkplätzen akzeptieren =
Wien (OTS) - Der ÖAMTC schlägt vor, den Radweg in Richtung
Mariahilfer Straße nicht direkt am Getreidemarkt, sondern über die
Nibelungengasse zu führen. Dazu müsste die dort bestehende
Radwegführung ausgebaut werden und es würden zwischen 25 und 32
Kfz-Stellplätze wegfallen, weil Schräg- in Längsparkplätze
umgewandelt werden müssten. "Der Wegfall dieser Parkplätze wäre
verkraftbar und steht in keiner Relation zur Streichung einer
Fahrspur am Getreidemarkt", erklärt ÖAMTC-Interessenvertreter
Bernhard Wiesinger. Um Radfahrern ein flüssiges Vorankommen zu
ermöglichen, müsste weiters die Nibelungengasse gegenüber den
Querstraßen bevorrangt werden. Dafür müsste die Ampel im Bereich der
Eschenbachgasse entfernt und der Radweg an allen Kreuzungen
aufgedoppelt werden. Das bedeutet, dass der Radweg immer auf einem
Niveau bleibt und Schwellen für Autos entstehen. Die ÖAMTC-Lösung
bietet überdies im Gegensatz zum Plan der Verkehrsstadträtin eine
sichere Anbindung an das bestehende Radwegnetz. "Das ist unser
Vorschlag, wir sind aber auch offen für weitere Diskussionen bis hin
zur Umgestaltung der Nibelungengasse als Fahrradstraße", so
Wiesinger.
Getreidemarkt ist kein Unfallhäufungspunkt für Radfahrer
Laut Statistik Austria passierten in Wien zwischen 2013 und 2015 pro
Jahr durchschnittlich rund 950 Radunfälle und davon jährlich nur
einer am Getreidemarkt. "Diese Zahlen beweisen, dass der Bereich des
Getreidemarktes für Radfahrer kein Unfallhäufungspunkt ist –
abgesehen davon, dass Unfallursache und Verschulden nicht bekannt
sind", so der ÖAMTC-Interessenvertreter. Unterdessen geht die Aktion
"Stau nach Plan" weiter. Bisher haben 300.000 Personen auf Facebook
das Info-Video des Clubs angesehen, knapp 5.700 Wienerinnen und
Wiener haben für die ÖAMTC-Lösung unterschrieben und über 1.850
Personen haben Protestmails an Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou
geschickt. Unterschreiben können Betroffene weiterhin unter
www.staunachplan.at.
Aviso an die Redaktionen:
Der detaillierte Lösungsvorschlag des ÖAMTC ist auf Anfrage
erhältlich.
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