- 16.05.2017, 10:40:13
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Wannacry? Keine Gefahr dank kalter Backups
München (ots) - Die aktuelle Ransomware-Attacke des Virus "Wannacry",
die weltweit für Aufsehen gesorgt hat, war laut Experten-Einschätzung
die größte ihrer Art. Über 200.000 Computersysteme von Konzernen,
Behörden und Privatleuten wurden lahmgelegt. Anti-Viren-Software
konnte diese nicht schützten, da Sicherheitslücken im Betriebssystem
ausgenutzt wurden. Doch wie kann man trotzdem den Betrieb der IT
wiederherstellen - auch ohne Lösegeld zu bezahlen? Die Experten der
FAST LTA AG, Spezialisten für Produkte und Dienste zur Speicherung
großer Datenmengen mit integrierter Datensicherung, empfehlen hier
einen klaren Plan, der die Auslagerung auf sogenannte "kalte" Backups
enthält. Dadurch sind die Sicherungen vor Schadsoftware geschützt und
die IT-Systeme lassen sich binnen kürzester Zeit in den Zustand vor
dem Cyberangriff versetzen.
Als "kalt" werden Medien bezeichnet, die keine Möglichkeit des
Überschreibens zulassen - sei es, weil diese Medien offline gelagert
werden, oder weil sie auf Grund Ihres Prinzips nur einmalig
beschrieben werden können. Daten auf diesen Datenträgern sind vor
Angriffen geschützt. Dabei muss sichergestellt werden, dass sowohl
der Prozess des Backups selbst, als auch die Wiederherstellung in
jeweils "sauberen" Systemen geschehen. Das FBI warnt schon länger
explizit davor, dass neue Viren gezielt nach Netzwerk-Backups suchen
und diese löschen oder unzugänglich machen. Kalte Backups kommen
gerade aus der Mode, da heute alle Daten ständig und sofort verfügbar
sein sollen. Abhilfe schafft hier eine lineare Speicherung. Wie auf
Magnetband werden zusammengehörende Datenpakete auch physikalisch
hintereinander abgelegt. Dabei wird der Geschwindigkeits-Nachteil von
Bändern durch den Einsatz von Festplatten oder Flash-Speichern wieder
aufgehoben.
Matthias Zahn, Vorstand der FAST LTA AG ergänzt: "Wir sind froh, dass
wir mit gutem Gewissen sagen können, dass Kunden, die unsere Systeme
einsetzen, auch bei einem Cyber-Angriff zügig wieder auf ihre Daten
zugreifen können und so den Betrieb binnen kürzester Zeit wieder
normal fortführen können."
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