- 16.05.2017, 09:17:31
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- OTS0022
Handgranate auf Abwegen
Wien (OTS) - Am 15.05.2017 fand gegen 14:30 Uhr ein Mann beim Räumen
eines Lagers am Bischof-Faber-Platz (18. Bezirk) eine Handgranate aus
dem zweiten Weltkrieg. Der Mann brachte daraufhin das Kriegsmaterial
zum Mistplatz der MA48 in die Richthausenstraße. Die Mitarbeiter der
Müllentsorgung teilten ihm mit, dass der Fund ein Kaliber zu groß für
die Problemstoffsammlung sei und verwiesen ihn an die Polizei.
Folgsam stellte der Mann etwas später die Handgranate (in einer
Metalldose verwahrt) bei der Polizeiinspektion Gersthofer Straße auf
das Pult des wachhabenden Polizisten. Ein sprengstoffkundiger
Spezialist der LPD Wien untersuchte schließlich das Gerät, der
Entschärfungsdienst des Innenministeriums transportierte die alte
Splitterhandgranate ab. Die Granate dürfte mehrere Jahrzehnte in dem
Lager unentdeckt geblieben und funktionsuntüchtig gewesen sein.
Hinweis: Beinahe wöchentlich werden im Wiener Gemeindegebiet diverse
Kriegsmaterialien, von Munition über Granaten bis Fliegerbomben,
aufgefunden oder bei Bauarbeiten ausgegraben. Trotz des hohen Alters
der Waffen muss bei jedem gefundenen Gegenstand von einer
potenziellen Gefahr ausgegangen werden. Deshalb muss bei jedem
derartigen Fund folgende Vorgangsweise von allen Beteiligten
unbedingt eingehalten werden:
1.) Kein (weiteres) Hantieren mit dem Kriegsmaterial nach dem Fund
2.) Verlassen des unmittelbaren Fundortes
3.) Unverzügliche Verständigung der Polizei unter Tel. 133
4.) Abwarten der weiteren Verfügungen der Exekutive
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