GRAS: AG-Grohmann hält sich nicht an Versprechen

In AG-Leaks involvierte Funktionär_innen am Juridicum treten nicht zurück - Grohmann muss endlich handeln

Wien (OTS) - Entgegen der Versprechen von AG-Spitzenkandidatin Silvia Grohmann sind die AG-Funktionär_innen, welche antisemitische, behindertenfeindliche und sexistische Inhalte in Facebook-und WhatsApp-Gruppen teilten, nach wie vor nicht zurückgetreten. Nach der Veröffentlichung der zutiefst menschenverachtenden Chat-Verläufe hatte Grohmann versichert alle betroffenen Personen würden sofort ihr Mandat zurücklegen. “Es ist untragbar, dass die Funktionär_innen der AG Jus, welche im AG Leaks Skandal verwickelt sind, nach wie vor in der Studienvertretung aktiv sind!”, sagt Amelie Herzog, GRAS- Kandidatin für die Studienrichtungsvertretung Jus.

Wie sich herausstellte, sind nachweislich Funktionär_innen der Aktionsgemeinschaft am Juridicum weiterhin in der Studienvertretung, obwohl sie nicht nur Mitglied in diesen Gruppen waren, sondern sich aktiv beteiligt hatten. “Die Aktionsgemeinschaft versucht den Skandal herunterzuspielen und sich hinter vermeintlichen Serviceleistungen zu verstecken, anstatt Worten endlich auch Taten folgen zu lassen”, sagt Angelika Schöggl, ebenfalls Kandidatin der GRAS für die Studienvertretung Jus. “Nicht nur, dass betroffene Personen weiterhin in ihren Positionen verweilen, unzählige AG-Mitglieder aus diesen Gruppen kandidieren zur Wahl.” so Schöggl. Sowohl bundesweit, als auch auf der Uni Wien und für die Studienvertretung Jus kandidieren betroffene Personen, denn die Listen sind unabänderbar. “Die AG zu wählen, bedeutet automatisch solchen Personen ein Mandat zu verschaffen, von dem sie höchstens nach der Wahl freiwillig zurücktreten können.” sagt Schöggl.

Die GRAS kämpft seit jeher gegen Diskriminierung und Antisemitismus. Schon letzte Woche hatte die GRAS gefordert die Namen der Personen zu veröffentlichen, die bei den AG-Leaks involviert waren und  auf den aktuellen Wahlvorschlägen der Aktionsgemeinschaft stehen. “Die Studierenden müssen wissen, wen sie wählen. Alles andere ist Vertuschung und Wähler_innentäuschung. Offenbar sind Grohmann und die AG-Spitze nicht bereit konsequent gegen Antisemitismus in der Aktionsgemeinschaft vorzugehen” sagt Amelie Herzog.

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