APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kurz, Mitterlehner und Kern aktuell vorne.

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 05.05.2017 bis 11.05.2017 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP).

Nach dem Rücktritt von Reinhold Mitterlehner (ÖVP) als Wirtschaftsminister und ÖVP-Chef am Mittwoch haben sich mehrere ÖVP-Politiker für Sebastian Kurz als neuen ÖVP-Obmann ausgesprochen.

Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer betonte gegenüber der „Presse“, man werde „sich bemühen, dass der Sebastian Kurz das übernimmt." Kurz müsse nun selbst entscheiden, „ob er es macht und, wenn ja, ob er mit der SPÖ weiter koaliert oder Neuwahlen will“. Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) bezeichnete den Außenminister als „hoch talentierten Politiker“. Gleichzeitig betonte Wallner, dass der neue Vizekanzler „nicht zwingend neuer ÖVP-Chef“ werden müsse. Für Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) ist Kurz der "Zukunftsmann der ÖVP".Sebastian Kurz wird Spitzenkandidat der ÖVP für die Nationalratswahl sein - unabhängig davon, wann sie stattfindet“, so Platter in einem Interview mit der Tiroler Tageszeitung.

Kurz selbst ließ vorerst allerdings offen, ob er als Nachfolger des scheidenden ÖVP-Chefs Mitterlehner zur Verfügung steht. Der 30-Jährige zollte Mitterlehner Respekt und erklärte: „Wenn er sagt, dass es so nicht weitergehen kann, weder in der ÖVP noch in der Regierung, dann hat er damit vollkommen recht.“ Noch am Montag betonte Kurz, „in diesem Zustand“ die ÖVP „nicht übernehmen“ zu wollen. Bei einem Bundesländerbesuch in Vorarlberg sagte er am Dienstag, der Job des Parteiobmanns sei „nicht so attraktiv“.

Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich der burgenländische Sozial- und Gesundheitslandesrat Norbert Darabos (SPÖ) auf Position acht im Ranking.

Am Dienstag wurde der weitere Fahrplan für den Eurofighter-U-Ausschuss präsentiert. Anfang Juni soll der frühere Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) den Abgeordneten seinen Vergleich mit dem früheren Eurofighter-Produzenten EADS aus dem Jahr 2007 erklären. Bereits am Montag

veröffentlichte das Nachrichtenmagazin „profil“ neue Details über das Sponsoring der Jet-Hersteller für den SK Rapid Wien. Demnach hat EADS Deutschland dem Fußballverein vom Jahr 2003 bis zum Jahr 2007 4,05 Millionen Euro überwiesen. Norbert Darabos war zu dieser Zeit Mitglied des Rapid-Kuratoriums.

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