Juraczka/Korosec: RH-Bericht zum KAV zeigt Versagen der Wiener Gesundheitspolitik

KAV muss auf neue Beine gestellt werden und braucht dringend Professionalisierungsschub - Konzept darf nicht weiter hinausgezögert werden - Opposition muss eingebunden werden

Wien (OTS) - „Der heute veröffentlichte Bericht des Rechnungshofes zum Wiener Krankenanstaltenverbund zeigt das Versagen der Wiener Gesundheitspolitik und in welcher Art und Weise mit dem Steuergeld der Wienerinnen und Wiener umgegangen wird, schonungslos auf“, so ÖVP Wien Klubobmann Manfred Juraczka und Gesundheitssprecherin Gemeinderätin Ingrid Korosec.

Die Nicht-Umsetzung eines internen Kontrollsystems und von Antikorruptionsmaßnahmen, das Fehlen einer langfristigen Personalstrategie oder eine Verdreifachung der Kosten für Beratungsleistungen von 2012 auf 2015 zeichnen ein gravierendes Bild des Missmanagements.

„Dieser Bericht zeigt klar, dass der Wiener Krankenanstaltenverbund endlich auf neue Beine gestellt werden muss und ein Professionalisierungsschub mehr als überfällig ist. Das Vertrauen der Patientinnen und Patienten in das Gesundheitssystem der Stadt ist durch diese massive Missstände schwer erschüttert. Das angekündigte Konzept zur Neuaufstellung des KAV darf nicht weiter hinausgezögert werden. Dabei ist auch die Opposition im vollen Umfang einzubinden. Denn eine derart weitreichende Entscheidung darf nicht einfach im stillen Kämmerlein ausverhandelt werden“, so beide abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 912
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0002