• 12.05.2017, 10:30:01
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  • OTS0062

VP-Schabus: Mehr biologische und regionale Lebensmittel in Kärntner Großküchen!

Best-Bieter-Prinzip in öffentlichen Einrichtungen verstärkt umsetzen, Speisepläne umstellen und mehr biologische Produkte verwenden. Win-Win-Situation durch mehr Bio in Großküchen

Utl.: Best-Bieter-Prinzip in öffentlichen Einrichtungen verstärkt
umsetzen, Speisepläne umstellen und mehr biologische Produkte
verwenden. Win-Win-Situation durch mehr Bio in Großküchen =

Klagenfurt (OTS) - "Ob Krankenhäuser, Pflegeheime, Schulen oder
Kindergärten: alle öffentlichen Einrichtungen des Landes Kärnten, die
mit Landesmitteln finanziert werden, können und sollen durch das
Best-Bieter-Prinzip biologische und regionale Lebensmittel auf ihre
Speisepläne setzen. Die ÖVP Kärnten hat in der Regierung und im
Landtag die Weichen für die Beschaffung von biologischen
Lebensmitteln in öffentlichen Einrichtungen gestellt. Jetzt geht es
um die Umsetzung in den Kärntner Großküchen, nämlich darum, unsere
biologischen und gesunden Lebensmittel auch auf den Speiseplan zu
setzen", so VP-LAbg. Karin Schabus heute beim Congress „regional,
biologisch, gesund und gut“ in Pörtschach, wo viele Bio-Produzenten
mit Vertretern von Großküchen zusammentreffen. Regionalität sei ein
klares Bekenntnis zu den bäuerlichen Familien und der heimischen
produzierenden Landwirtschaft in Kärnten. Mit dem Best-Bieter-Prinzip
soll der Anteil an biologischen Lebensmitteln in Kärntner Großküchen
maßgeblich erhöht werden.

In Kärnten werden bereits heute 21 Prozent der gesamten
landwirtschaftlichen Nutzfläche biologisch bewirtschaftet,
gleichzeitig wird aber nur ein verschwindend geringer Anteil an
biologisch produzierten Lebensmitteln in Großküchen bzw. öffentlichen
Einrichtungen des Landes verwendet. "Es ist Zeit für Kärnten
aufzuholen, denn in Wien wird bereits in 50 Prozent der Kindergärten
biologisch gekocht", zeigt Schabus auf. Es gehe darum, den Mehrwert
von biologischen Lebensmitteln zu erkennen. In der Umsetzung gelinge
dies durch die Erstellung eines intelligenten Speiseplans, in dem
auch neue Rezepte berücksichtigt werden dürfen. „Wichtig ist auch zu
erkennen und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass hinter jedem
Bio-Produkt aus Kärnten ein Kärntner Gesicht, eine Kärntner
Geschichte und eine Kärntner bäuerliche Familie steht, die mit viel
Herzblut und Einsatz hochwertige Produkte herstellt“, so Schabus.

Mit der Verwendung biologischer und regionaler Lebensmittel werden
klar die Familienbetriebe im landwirtschaftlichen Bereich
abgesichert, die flächendeckende Kulturlandschaft garantiert und
gleichzeitig bieten die Großküchen beste heimische Qualität an. "Ein
Win-Win-Situation auf allen Ebenen und für alle Beteiligten. Der
Best-Bieter ist immer noch der regionale Anbieter, denn in Österreich
gibt es sehr strenge Auflagen und Gesetze in der
Lebensmittelproduktion, die ein sehr hohes Niveau sichern und darüber
hinaus garantiert gentechnikfrei sind. Die Verwendung regionaler
Lebensmittel sichert außerdem kurze Transportwege und schont damit
die Umwelt. Wenn im Speiseplan beispielsweise ein fleischloser Tag
festgelegt wird, kann man gleichzeitig kostenschonend und gesund
essen", schließt Schabus. (Schluss)

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