Statement zum Falter-Artikel # 2 | Richtigstellung zum Verdacht der Veruntreuung

Wien (OTS) - Bezugnehmend auf den Falter-Artikel vom 09.05.2017 möchten wir richtigstellen:

Der Vorwurf der Untreue betrifft nicht die Fakultätsvertretung Jus, sondern die Fakultätsvertretung für Wirtschaftswissenschaften. Dort haben Mitglieder der AktionsGemeinschaft eine Anzeige gegen zwei Zeichnungsberechtigte der Fakultätsvertretung Wirtschaftswissenschaften wegen Untreue erhoben und alle erforderlichen Beweise an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet!

Auf der Fakultät der Wirtschaftswissenschaften Uni Wien treten uFLOW-Kandidaten gegen die dortige AktionsGemeinschaft WiWi an. Bei diesen Kandidaten handelt es sich um ehemalige Mitglieder der AktionsGemeinschaft WiWi, welche nun für die uFLOW kandidieren. Einer dieser Kandidaten ist in der dortigen Fakultätsvertretung WiWi zeichnungsberechtigt und daher für die Verwaltung des Fakultätsbudgets in der Höhe von rund 10.000 Euro jährlich verantwortlich. 

Anfang März kamen in der Fakultätsvertretung WiWi Gerüchte bezüglich Unregelmäßigkeiten im Fakultätsbudget auf. Die AktionsGemeinschaft WiWi setzte daraufhin gemeinsam mit Personen mit Einsicht in das Fakultätsbudget der WiWi die notwendigen Schritte zur Aufklärung. 

Bei der Einsicht wurden Auszahlungsbeträge von über 3.000 Euro von Ende Jänner bis Ende März durch scheinbare „Aufwandsentschädigungen für Fakultätsarbeit“ entdeckt, welche direkt an vier uFLOW-Kandidaten gingen, sowie an Mitglieder der verbündeten Basisgruppe „Roter Börsenkrach“. Absurderweise sind einige dieser Personen weder in der Fakultätsvertretung WiWi tätig, noch fanden Sitzungen oder andere notwendige Arbeiten zwischen Ende Jänner und Ende März statt. Eine der Personen befindet sich seit Mitte Februar nicht einmal mehr in Österreich, trotzdem wurden an ihn 500 Euro an Aufwandsentschädigung aus dem Budget der WiWi ausbezahlt. 

Ebenso wurden uns interne Protokolle der uFLOW-Kandidaten zugespielt, in welchen sie an mehreren Sitzungsterminen über die Auszahlung und Verwendung dieses Geldes für ihren Wahlkampf berichten. Die Beteiligung von anderen Zeichnungsberechtigten der Fakultätsvertretung WiWi ist ebenfalls in den internen Protokollen erkennbar. 

Daher hat ein Mitglied der AktionsGemeinschaft am 22.04.2017 Anzeige bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen zwei Zeichnungsberechtigte der Fakultätsvertretung Wirtschaftswissenschaften wegen Untreue erhoben und alle erforderlichen Beweise weitergeleitet. 

Am 04.05.2017 wurden wir informiert, dass der Fall an die Staatsanwaltschaft Wien weitergeleitet wurde. Auf Nachfrage am 09.05.2017 ermittelt die Staatsanwaltschaft Wien in der Causa gegen die Mitglieder der Fakultätsvertretung WiWi weiter. 

Zu den menschenverachtenden Inhalten, welche von Mitgliedern der AG Jus in internen Gruppen gepostet wurden, folgt ein weiteres Statement am Nachmittag.

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Valentin Petritsch
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