BM Rupprechter: „Europa vor Populismus verteidigen“

Präsident der Europäischen Föderalistischen Bewegung Österreich zum Europatag

Wien (OTS) - „Am gestrigen Europatag gedachten wir des Endes des 2. Weltkrieges, der Befreiung des Kontinents vom schlimmsten Schreckensregime in der Geschichte der Menschheit, dem Nationalsozialismus. Wir gedenken des Wiederaufbaus aus den Trümmern eines zerstörten Kontinents und der Vereinigung der Staaten Europas.

Dieser Einigungsprozess, angestoßen 1957 von den sechs Gründungsstaaten ist ein beispielloses Erfolgsprojekt, das Frieden und Wohlstand für die Völker Europas gebracht hat. Vor allem nach dem Fall des Eisernen Vorhanges war die EU-Integration treibende Kraft für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit in Osteuropa.

Für das Friedenprojekt erhielt die Europäische Union 2012 den Friedensnobelpreis. Heute gilt es dieses Projekt der Vereinigung der Staaten Europas zu verteidigen vor Populismus, Protektionismus und nationalistischen Egoismen. Wir müssen Europa aber auch weiterentwickeln und in den großen Themen der gemeinsamen Außen- und Sicherheits- sowie Verteidigungspolitik, der Bewältigung der Migrationskrise, beim Kampf gegen den Klimawandel und in der Wirtschafts- und Währungspolitik stärker machen.

Zugleich gilt es dem Prinzip der Subsidiarität zum Durchbruch zu verhelfen und die Kraft der Regionen für ein starkes Europa zum Tragen zu bringen. Wir müssen Europa aber auch vor überzogenen Erwartungen und einer Transferunion auf Kosten der Leistungsträger bewahren. Ein auf Leistung, freie Marktwirtschaft und Solidarität verpflichtetes Europa, das auch Schöpfungsverantwortung für kommende Generationen wahrnimmt, das wird auch in Zukunft ein geeintes Europa – unser Europa sein.“

Die Europäische Föderalistische Bewegung Österreich (EFB) hat am 9. Mai in ganz Österreich mit Veranstaltungen auf den Europa-Tag hingewiesen. Gemeinsam mit Europe Direct Wien wurde beim Popup-Europa-Cafe am Matzleinsdofer Platz über Europa geplauscht, in der Therme Loipersdorf und am BRG Fürstenfeld zu aktuellen Themen diskutiert. Zur späten Stunde lud man in Graz und Wien zur Europa-Party ein – mit dabei Jazz Gitti und Jörg Wohjan, Leiter der Vertretung der EU-Kommission in Wien.

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