„Route28“ erhält den Europa-Staatspreis 2017

Am Samstag konnten bei „Route28“ mehr als 800 Menschen europäische Vielfalt in Wien erleben. Initiatorin Katharina Moser wird mit dem Europa-Staatspreis ausgezeichnet.

Wien (OTS) - „Route28 – Die Europareise mitten in Wien“ erhält den diesjährigen Europa-Staatspreis des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres. Der Staatspreis zeichnet zivilgesellschaftliche Initiativen, die zum Zusammenhalt in Europa beitragen, aus: „Route28” leiste einen „wertvollen Beitrag für ein bürgernahes Europa”, so Bundesminister Sebastian Kurz über das Projekt. „Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement und Überzeugungskraft Katharina Moser das Projekt auf die Beine gestellt hat.“ Gekürt wurde „Route28“ von einer neunköpfigen Fachjury. Verliehen wird der Preis am 17. Mai 2017. 

Organisatorin Katharina Moser und Mit-Initiator Stefan Apfl haben es sich mit „Route28“ zum Ziel gesetzt, Europa erlebbar zu machen – und das bewusst abseits von Klischees: Nach einem Pilot-Event im Vorjahr ging die eintägige Gratis-Veranstaltung dieses Jahr am vergangenen Samstag in Wien über die Bühne. Mehr als 800 Teilnehmer kamen, um auf mehreren Routen teils unkonventionelle, authentische Einblicke in die Besonderheiten anderer europäischer Länder zu erlagen. Die Bandbreite der 15 Stationen in der Wiener Innenstadt war groß - und reichte von Kulinarik über Konzerte bis hin zu Comedy und Theater. Insgesamt mehr als 30 Künstler und Kreative aus ganz Europa erwarteten die Teilnehmer an ihren Stationen, rund 50 ehrenamtliche Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Eines war allen Stationen gemein: Bei „Route28“ geht es ums Mitmachen. „Das Europa, das wir zeigen wollen, ist ein Europa, das man mit allen Sinnen spüren kann“, sagt Moser. So konnten sich die Teilnehmer nicht nur in einem niederländischen „Slow Biking“-Wettbewerb messen, sondern unter anderem auch polnische Pierogi selbst kochen, bei einem Improvisationstheater in die tschechische Sprache eintauchen oder ihr Können bei einem irischen Pub-Quiz unter Beweis stellen. Die nach unterschiedlichen Interessen ausgerichteten Routen sollen damit bewusst ein breites Publikum ansprechen und Europa in seiner Vielfalt aufzeigen: „Europa ist voller Unterschiede. Und ‘europäisch’ sein heißt nichts anderes, als offen mit diesen Unterschieden umzugehen“, so Moser.

Die Veranstaltung startete mit einer Eröffnung im Hof des Museumsquartiers, durch die Moderator Andreas Jäger führte. Am Abend folgte der feierliche Abschluss mit einem europäischen „Science Slam“ und einer Europaausstellung, bei der Partnerorganisationen in entspannter Atmosphäre ihre Zugänge und ihren Blick auf Europa präsentieren konnten. Mit an Bord waren unter anderem das Europäische Parlament, die Europäische Kommissionsvertretung oder das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. Unter den Gästen waren die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Ulrike Lunacek, die Europaabgeordneten Othmar Karas, Heinz Becker, Eugen Freund und Angelika Mlinar ebenso wie Jörg Wojahn, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich. 

Entwickelt wurde die „Route28“ von der gesellschaftspolitischen Unternehmerin Katharina Moser (33), Gründerin der Europa-Agentur MOSAIK, gemeinsam mit Stefan Apfl (34), Chefredakteur des Monatsmagazin DATUM. Die Idee entstand bei der Frage, warum man sich selbst europäisch fühle. „Europa findet nicht nur in Sitzungszimmern und Plenarsälen statt, sondern in der Begegnung mit europäischen Ländern, Kulturen und Menschen, also beim Reisen“, sagt Apfl. Dieses positive „Europagefühl" will „Route28" zu den Menschen nach Hause holen - indem sie die Europareise mitten in die eigene Stadt bringt.

Bildmaterial und weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf http://www.route28.eu 

Rückfragen & Kontakt:

Christoph Schwarz
christoph.schwarz@route28.eu
0664/2256646

Katharina Moser
katharina.moser@route28.eu
0650/2810222

MOSAIK – Verein zur Förderung der europäischen Identität
c/o Impact Hub Vienna
Lindengasse 56/2/1
1070 Wien

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