• 09.05.2017, 13:17:25
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Europa zum Anfassen für junge Menschen

LSth. Rüdisser und LR Mennel: Vorarlbergs Jugendliche profitieren vom Erasmus-Programm

Utl.: LSth. Rüdisser und LR Mennel: Vorarlbergs Jugendliche
profitieren vom Erasmus-Programm =

Bregenz (OTS) - (VLK) – Seit 30 Jahren fördert die Europäische Union
über das Erasmus-Programm die Mobilität von jungen Menschen. Auch in
Vorarlberg nehmen jedes Jahr viele Jugendliche dieses Angebot wahr
und profitieren davon. "Erasmus bietet die Chance, im Ausland
berufliche Erfahrungen zu sammeln, Fremdsprachenkenntnisse zu
verbessern und neue Ideen sowie interkulturelle Projekte zu
verwirklichen. Das erweitert den Horizont und stärkt die eigene
Entwicklung", sagten Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und
Bildungslandesrätin Bernadette Mennel anlässlich des heurigen
Europa-Tags im Pressefoyer am Dienstag, 9. Mai.
Den internationalen Austausch suchen, andere Kulturen
kennenlernen, Weiterbildungen im Ausland besuchen oder an
länderübergreifenden Projekten teilnehmen – Erasmus+ eröffnet
Schülerinnen und Schülern, Studierenden, Lehrlingen und Lehrkräften
eine Vielzahl an Möglichkeiten. "Ich lege allen interessierten jungen
Menschen ans Herz, diese Möglichkeit auch in Zukunft intensiv zu
nutzen. Das ist 'Europa zum Angreifen'", betonte Landesstatthalter
Rüdisser.

Zwischen 2014 und 2020 werden von der Europäischen Union insgesamt
14,7 Milliarden Euro für das Erasmus+ Programm bereitgestellt, das
sind 40 Prozent mehr als in der vorherigen Finanzperiode (2007-2013).
Vorarlberg hat sich in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich an
diesem Erfolgsprogramm der EU beteiligt. Seit 2014 wurden knapp drei
Millionen Euro an Fördermitteln für Hochschulbildung, Berufsbildung,
Schulbildung sowie für die Jugend- und Erwachsenenbildung abgeholt.
Allein in den letzten drei Jahren nutzten 1.732 Vorarlbergerinnen und
Vorarlberger die Gelegenheit, am internationalen Länderaustausch
teilzunehmen, und es wurden 87 Projekte mit internationalen
Partnereinrichtungen umgesetzt. "Die Förderung aus EU-Mitteln ist für
viele junge Leute ausschlaggebend, auch tatsächlich mobil sein zu
können und wertvolle Auslandserfahrung zu sammeln", hielt Landesrätin
Mennel fest.

Zwei Vorarlberger Bildungseinrichtungen – die HLW Rankweil und die
FH Vorarlberg – wurden im letzten Jahr mit dem Erasmus+ Award 2016
ausgezeichnet. Damit attestiert die Österreichische Nationalagentur
den Mobilitätsprojekten beider Schulen eine herausragende Qualität
und hohes Engagement. Fast 1.000 Schülerinnen der HLW Rankweil haben
bisher mit dem Bildungsprojekt "Schlüsselqualifikationen und
Kompetenzen im Lernort Hotel erwerben" ein Praktikum in einem Hotel
in Großbritannien, Irland, Frankreich, Italien, Spanien, Belgien,
Deutschland oder Liechtenstein ermöglicht. Die FH Vorarlberg ist
schon seit 1997 Erasmus-Partner. Seither sind 3.368 Studierende für
eine Zeit von der FH Vorarlberg ins Ausland gegangen bzw. von dort
nach Dornbirn gekommen, mehr als zwei Drittel davon im Rahmen des
Erasmus-Programms

Die HLW Rankweil-Schülerin Jana Berchtold, die ihr Praktikum in
einem Hotel in Südfrankreich gemacht hat, und die FHV-Studentin
Bianca Zudrell, die ein Semester an der Partneruni im französischen
Rennes verbracht hat, erzählten aus der Praxis. Die beiden
schilderten ihre Erlebnisse und Erfahrungen – eine Bereicherung
sowohl für ihre Ausbildung und ihre Sprachkenntnisse als auch für
ihre persönliche Entwicklung.

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