KO Hirz: Extremismusvortrag: NAbg. Haider aus Kollegium des OÖ. Landesschulrats abziehen

Haider hat sich durch Intervention als Mitglied disqualifiziert – Grüne fordern von Haider Entschuldigung beim Lehrpersonal

Linz (OTS) - „Der Extremismus-Vortrag war pädagogisch korrekt, dessen Abbruch unzulässig und die politische Intervention völlig inakzeptabel. Der Bericht des Landesschulrats lässt keine Zweifel offen. Wir Grünen fordern FP OÖ Chef Haimbuchner auf, NAbg. Haider aus dem Kollegium des Landesschulrats abzuziehen. Haider selbst fordern wir auf, sich umgehend bei der Lehrerschaft für seine Drohungen zu entschuldigen“, kommentiert der Klubobmann und Bildungssprecher der Grünen OÖ LAbg. Gottfried Hirz den Bericht des Landesschulrats zum Abbruch des Extremismus-Vortages am Borg Honauerstraße.

Ein Unterricht ist durch Interventionen nicht abzubrechen – das muss die nächste DirektorInnenkonferenz klarstellen. „Das ist in der Sache erfreulich aber auch selbstverständlich um derartige Vorfälle künftig zu vermeiden. Damit allein kann es aber nicht getan sein. Das Verhalten und Vorgehen von NAbg. Haider kann und darf nicht folgenlos bleiben.
Hirz: „Haider hat die Schulleitung unter Druck gesetzt, Lehrpersonal mit beruflichen Konsequenzen gedroht. Er hat seine Position als Nationalratsabgeordneter und Politiker dazu genutzt, einzuschüchtern und den Unterricht abzubrechen. Er hat sich damit als Mitglied des Kollegiums des Landesschulrats disqualifiziert. Die FPÖ OÖ hat ihn für diese Position nominiert, nun muss sie ihn abziehen“, betont Hirz.

Mit seinem Verhalten hat Haider die Schulleitung und das Lehrpersonal in eine Ausnahmesituation gebracht – sowohl beruflich als auch persönlich. „Derartigem Druck und Drohungen ausgesetzt zu sein, ist logischerweise sehr belastend. Neben den unmittelbar Betroffenen war der gesamte Lehrkörper der Schule mittelbar mit der Causa befasst. In diesem Sinne fordern wir NAbg. Haider auf, sich bei der Lehrerschaft für sein Vorgehen zu entschuldigen“, betont Hirz.

Hirz: „Extrem belastend war die Situation auch für den Vortragenden Thomas Rammerstorfer. Er war insbesondere auch in den sozialen Medien mit Angriffen und Beleidigungen konfrontiert – für einen Vortag der laut Landesschulratsbericht völlig in Ordnung war. Auch hier wäre eine Entschuldigung Haiders mehr als angebracht“.

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