Blümel/Trittner: Zwangsexekution gegen ehemalige Heimkinder der Stadt Wien stoppen

Menschlichkeit, Anstand und Augenmaß statt Zwangsexekution gefordert

Wien (OTS) - „Die Zwangsexekution gegen ehemalige Heimkinder der Stadt Wien muss gestoppt werden“, erklärten heute der ÖVP Wien-Landesparteiobmann Stadtrat Gernot Blümel gemeinsam mit dem ÖVP-Ottakring-Obmann Stefan Trittner angesichts eines Berichts der Tageszeitung „Der Standard“ vom Wochenende. Darin wird berichtet, dass früheren „Heimkindern“, die die Stadt Wien geklagt und verloren haben, nun die Zwangsexekution droht, weil diese u.a. 21.000 Euro als Prozesskostenersatz an die Stadt Wien zahlen müssten. „Wir rufen eindringlich dazu auf, dass die rot-grüne Stadtregierung Anstand und Menschlichkeit beweist“, so Blümel und Trittner. Schließlich seien die Menschen über Jahre hinweg massiver psychischer wie auch sexueller Gewalt ausgesetzt gewesen. „Jetzt ist Augenmaß statt Zwangsexekution gefordert.“

„Es ist unfassbar und schäbig, wenn die Menschenrechtsstadt Wien Zwangsexekutionen gegen Menschen durchführt, die in städtischen Kinderheimen wie jenem am Wilhelminenberg über Jahre hinweg missbraucht wurden“, so Trittner. „Wenn SPÖ und Grüne auch nur einen Funken sozialen Anstands haben, dann dürfen sie von Menschen, die von der Stadt Wien für ihr Leben geschädigt wurden und sowieso oftmals am Existenzminimum leben, nicht Exekution führen. Jetzt ist Bürgermeister Häupl gefordert, wenn er weiterhin die Worte 'soziales Wien' in den Mund nehmen möchte."

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