- 07.05.2017, 13:00:05
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Industrie zu Kaske: Moderne Arbeitszeiten sichern heimische Jobs
IV-GS Neumayer zu Sozialpartnern: Gibt nichts mehr abzutauschen – Kein Überstundenklau – Aussagen zu Föderalismus und Großprojekten positiv
Utl.: IV-GS Neumayer zu Sozialpartnern: Gibt nichts mehr
abzutauschen – Kein Überstundenklau – Aussagen zu Föderalismus
und Großprojekten positiv =
Wien (OTS/PdI) - "Moderne Arbeitszeiten sichern heimische Jobs. Es
geht nicht um generell längere Arbeitszeiten, sondern es soll dann
gearbeitet werden können, wenn es sinnvoll ist. Die Arbeitszeit
bleibt dabei insgesamt gleich, es geht um den Ausgleich von Spitzen
und gibt keinen Überstundenklau. Punkt", so der Generalsekretär der
Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, heute,
Sonntag, zu den Aussagen von Arbeiterkammerpräsident Rudolf Kaske in
der ORF-"Pressestunde". Das bringe sowohl Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern als auch Unternehmen die nötige Flexibilität, die beide
wollen. Wenn der AK-Präsident einmal mehr meine, das derzeitige
Arbeitszeitgesetz sei bereits ausreichend, dann widerspreche das den
Fakten sowie der Interessenlage vieler Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer im Land, so der IV-Generalsekretär.
Im Zuge der laufenden Sozialpartnergespräche dürfe es keinesfalls
zu einem "Sieg der Abtauschmentalität" kommen: "Es gibt bei diesem
Thema nichts abzutauschen, denn die moderne Gestaltung des
Arbeitszeitrechts wäre ein Wachstumsimpuls. Hingegen würden
Gegenforderungen der Arbeitnehmerseite, wie etwa die immer wieder
verlangte leichtere Erreichbarkeit der 6. Urlaubswoche, die Betriebe
bis zu 400 Mio. Euro kosten", betonte Neumayer
Positiv seien die konstruktiven Aussagen des AK-Präsidenten zu
Föderalismus und Großprojekten in Österreich zu bewerten. Es sei zu
begrüßen, "dass sich die Arbeiterkammer klar zur Umsetzung sinnvoller
und notwendiger Infrastruktur-Großprojekte wie der 3. Piste am
Flughafen Wien ausspricht. Hier sind gemeinsame Anstrengungen
notwendig, um die entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen für
Infrastruktur-Investitionen im Land zu schaffen. Ebenso zuzustimmen
ist der Analyse, es sei erforderlich, im Bereich des Föderalismus
anzusetzen. Hier gibt es beträchtliches Potenzial, das im Zuge einer
umfassenden Aufgaben- und Staatsreform gehoben werden sollte", sagte
der IV-Generalsekretär.
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