Gesundheitsberufe sind Zukunftsberufe, wenn Arbeitsbedingungen stimmen

AK-Vizepräsidentin Brigitte Adler zum 7. Tag der Gesundheitsberufe in St. Pölten

Das Zusammenwirken der verschiedenen Interessensvertretungen von angestellten ÄrztInnen, den Beschäftigten bei den Hilfsorganisationen oder den Privatkrankenanstalten, den Arztangestellten und den Beschäftigten im öffentlichen Dienst soll die Arbeitsbedingungen in allen Sparten verbessern helfen. Hier sind viele Köche am Werk, die durch enge Zusammenarbeit ein mehrgängiges Menü auf den Tisch bringen.
Brigitte Adler
Gesundheitsberufe sind Berufe mit Zukunft, umso dringlicher ist die Reduzierung der Arbeitsbelastung.
Brigitte Adler
Jede/r siebente NiederösterreicherIn ist in einem Gesundheitsberuf, aber bei sehr unterschiedlichen Arbeitgebern beschäftigt.
Brigitte Adler
Die über 50.000 Beschäftigten im Gesundheitswesen können sich auf ihre Interessenvertretung verlassen.
Mag. Joachim Preiß
Der Berufemix ist wesentliche Voraussetzung für die Einhaltung der hohen Qualitätsstandards. Deshalb fordere ich eine gesetzlich verankerte, österreichweit gültige Personalberechnung.
Reinhard Waldhör
Im internationalen Vergleich der Einfluss des Föderalismus in Österreich sehr hoch ist, was zu einer hohen Zahl an Mitspielern führt. Notwendige Reformen sind deshalb sehr schwer durchzusetzen.
Dr. Thomas Czypionka

St. Pölten (OTS) - „Jede/r siebente NiederösterreicherIn ist in einem Gesundheitsberuf, aber bei sehr unterschiedlichen Arbeitgebern beschäftigt“, hob AK Niederösterreich-Vizepräsidentin DGKS Brigitte Adler die Bedeutung der Gesundheitsbranche anlässlich des 7. Tages der Gesundheitsberufe hervor. „Das Zusammenwirken der verschiedenen Interessensvertretungen von angestellten ÄrztInnen, den Beschäftigten bei den Hilfsorganisationen oder den Privatkrankenanstalten, den Arztangestellten und den Beschäftigten im öffentlichen Dienst soll die Arbeitsbedingungen in allen Sparten verbessern helfen. Hier sind viele Köche am Werk, die durch enge Zusammenarbeit ein mehrgängiges Menü auf den Tisch bringen“, sagte Vizepräsidentin Adler am Freitag in St. Pölten. Nach dem jüngsten kritischen Bericht der Volksanwaltschaft zu den Pflegeheimen zeigt sich, dass auch der Blick von außen notwendig ist. 

Mit 15.000 neuen Arbeitsplätzen im Gesundheitswesen allein im Jahr 2016 ist diese Branche der Jobmotor Nummer 1. Brigitte Adler: „Gesundheitsberufe sind Berufe mit Zukunft, umso dringlicher ist die Reduzierung der Arbeitsbelastung.“  

„Die über 50.000 Beschäftigten im Gesundheitswesen können sich auf ihre Interessenvertretung verlassen“, unterstrich AK Niederösterreich-Direktor Mag. Joachim Preiß, wie wichtig die Anliegen der Gesundheitsberufe der Arbeiterkammer sind. 

Der Vorsitzende der GÖD-Gesundheitsgewerkschaft, Betriebsratsvorsitzender Reinhard Waldhör (LK Horn) sagte: „Der Berufemix ist wesentliche Voraussetzung für die Einhaltung der hohen Qualitätsstandards. Deshalb fordere ich eine gesetzlich verankerte, österreichweit gültige Personalberechnung.“  

Zum Thema „Föderalismus in Gesundheitssystemen“ meinte Dr. Thomas Czypionka, stellvertretender Direktor des Instituts für Höhere Studien, in seinem Referat, dass „im internationalen Vergleich der Einfluss des Föderalismus in Österreich sehr hoch ist, was zu einer hohen Zahl an Mitspielern führt. Notwendige Reformen sind deshalb sehr schwer durchzusetzen“. 

Veranstaltet wurde der 7. Tag der Gesundheitsberufe in NÖ von NÖ Ärztekammer und Niederösterreichischer Arbeiterkammer.

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AK Niederösterreich Öffentlichkeitsarbeit,
Peter Sonnberger
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