Händewaschen wichtig für Krankenhaushygiene

BMGF informiert zum Internationalen Tag der Händehygiene am 5. Mai

Wien (OTS) - Händewaschen ist eine einfache Tätigkeit mit großer Wirkung. Anlässlich des Internationalen Tags der Händehygiene am 5. Mai erinnert das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen (BMGF) einmal mehr an die Wichtigkeit des Händewaschens für die Krankenhaushygiene.

Mit einfachen Hygienemaßnahmen ist es möglich, Gesundheitssystem-assoziierte Infektionen zu reduzieren und Infektionskrankheiten vorzubeugen. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen kann die Verbreitung krankmachender Keime verringern, auch von solchen Erregern, die gegen Antibiotika zunehmend resistent sind.

Seit 2015 veröffentlicht das BMGF nationale Daten zu Gesundheitssystem-assoziierten Infektionen. Die Daten zeigen, dass die Diagnose „Postoperative Wundinfektion“ immer häufiger nach der Entlassung von der chirurgischen Abteilung der Krankenanstalt gestellt wird. Das ist durch die Verringerung der Aufnahmedauer im Krankenhaus bedingt. Daher ist eine gute Nachversorgung und ein guter Kontakt zwischen Krankenanstalt und niedergelassenem Bereich wichtig.

Am 5. Mai 2017 findet im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen ein Symposium anlässlich des Internationalen Tages der Händehygiene statt. Expertinnen und Experten diskutieren unter anderem „Die leise Epidemie der multiresistenten Erreger“ und präsentieren aktuelle Erkenntnisse zu antimikrobiellen Resistenzen. Hygieneteams aus Österreich stellen ihre Projekte zur Verbesserung der Händehygiene beim Gesundheitspersonal vor.

Der Internationale Tag der Händehygiene wurde im Jahr 2009 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) initiiert. Ziel dieses Tages ist es, das im Gesundheitswesen beschäftigte Personal für die professionelle Händehygiene zu sensibilisieren. Das Datum 5.5. soll die fünf Finger jeder Hand symbolisieren.

Der Bericht über die Gesundheitssystem-assoziierten Infektionen in Österreich kann auf der Website des BMGF www.bmgf.gv.at heruntergeladen werden. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Mag.a Meike Kolck-Thudt
Pressesprecherin
+43/1/71100-644505
meike.kolck-thudt@bmgf.gv.at
www.bmgf.gv.at
Radetzkystraße 2, 1030 Wien

Das BMGF auf Facebook www.bmgf.gv.at/facebook

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BMG0001