VP-Kugler: Neues Konzept für die Zentralen Notaufnahmen gefordert

Verkürzung der Wartezeiten und Verbesserung der Sicherheitssituation in den Zentralen Notaufnahmen

Wien (OTS) - „Wir werden heute im Zuge der Sitzung des Wiener Gemeinderates einen Antrag einbringen, der ein neues Konzept für die Zentralen Notaufnahmen in den Spitälern des Wiener Krankenanstaltenverbundes beinhaltet“, so ÖVP Wien Gemeinderätin Gudrun Kugler und weiter: „Die aktuelle Situation erfordert es, dass hier endlich gehandelt wird und die erforderlichen Maßnahmen angegangen werden. Rot-Grün darf hier nicht länger tatenlos zusehen.“

Lange Wartezeiten in den Zentralen Notaufnahmen sind wienweit im KAV leider kein neues Phänomen. So kam es zum Beispiel auch 2016 im SMZ Ost zu besonders langen Wartezeiten. Das Chaos musste dort aufgrund der aufgestauten Emotionen letztendlich durch einen Polizeieinsatz gelöst werden. Auch eine enge Zusammenarbeit mit dem niedergelassenen Bereich wäre ein wesentlicher Schlüssel zur Lösung des Problems. Eine Kooperation mit Kassenärzten, die direkt in den Zentralen Notaufnahmen mit eigenen Ordinationen und zeitlich ausgedehnten Öffnungszeiten tätig sind, sei internationaler Standard und auch im Spitalskonzept 2030 vorgesehen. „Diese Pläne sollten daher umgehend verwirklicht werden“, so Kugler weiter.

Darüber hinaus komme es in den Zentralen Notaufnahmen auch stets zu Bedrohungen und Übergriffen auf das Personal. Diese seien in den letzten Jahren auch stark angestiegen. Der KAV habe dabei tatenlos zugesehen. Zum Schutz des Personals sowie wartender Patientinnen und Patienten müsse die Stadt für ausreichende Sicherheit sorgen. Dazu brauche es ein umfassendes Sicherheitskonzept für alle Wiener Spitäler, das Security-Personal zum Schutz der Menschen in ausreichender Anzahl vorsehe.

„Rot-Grün ist dringend aufgefordert diesem Antrag zuzustimmen, damit die verantwortliche Stadträtin Frauenberger hier endlich tätig wird. Im Sinne der Patienten und des Personals braucht es hier Lösungen“, so Kugler abschließend.

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