FPÖ-Kultursprecher Walter Rosenkranz: „Staatsarchiv der nächste ‚Problembär‘ im SPÖ-Kultursumpf?“

Offensichtlich wurde eine Strafanzeige gegen den Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs eingebracht

Wien (OTS) - Am 3. Mai erreichte FPÖ-Kultursprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz die Kopie einer anonymen Anzeige, die anscheinend im Jänner 2017 verfasst und an die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft und an den Rechnungshof gesandt wurde. „Die Hauptvorwürfe richten sich gegen den Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs, Dr. Wolfgang Maderthaner“, erklärte Rosenkranz.

Der anonyme Verfasser bzw. die Verfasserin gehe minutiös auf verschiedenste Punkte ein, die aus der Sicht von Rosenkranz nur zum Teil das Strafrecht, generell jedoch die SPÖ-Personalpolitik in Kulturfragen aufzeige. „Rote Freunderlwirtschaft von Postenbesetzungen, Auftragsvergaben und Subventionierungen standen und stehen auf der Tagesordnung. Die handelnden Personen, von Alt-Bundespräsident Fischer, über die Ex-Bundeskanzler Gusenbauer und Faymann abwärts, zeigen auf, wie stark sich linke Freunderlwirtschaft in der Kulturverwaltung der Republik ausgebreitet hat“, so Rosenkranz.

Nach den schweren Vorwürfen des Rechnungshofs im Bereich Bundesdenkmalamt oder zuletzt der Kritik durch Künstler und Museumsexperten am „Sammlung-Essl-Vertrag“ mit der Albertina (Schröder/Haselsteiner) sei nun auch der detailliert aufgezeigte Sachverhalt im Österreichischen Staatsarchiv höchst aufklärungsbedürftig. „Diese Verfilzung muss ein Ende haben. Minister Drozda wird daher von mir auch mit diesen Vorwürfen konfrontiert werden“, sagte Rosenkranz. Es interessiere ihn, Rosenkranz, tatsächlich, ob zum Beispiel eine Nichte von Altpräsident Fischer mit einem Posten im Staatsarchiv versorgt wurde und auch andere familiäre Postenbeschaffungen im SPÖ-Bereich gang und gäbe waren.

 

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