Beschmierung des Shoah Denkmals ist für IKG unverzeihlich

Wien (OTS) - Auch wenn die genauen Hintergründe der Täter noch nicht vollständig geklärt sind, so zeigt das Beschmieren des Shoah Denkmals von Rachel Whiteread auf dem Wiener Judenplatz erneut die Notwendigkeit, nicht nur der Erfassung sondern auch eines aktiven Auftretens gegen Antisemitismus.

Der von Bundesminister Kurz und dem Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde, Oskar Deutsch, präsentierte Jahresbericht des Forums gegen Antisemitismus für 2016 zeigte bereits die bedauerlichen Tendenzen der Vorjahre auf, die sich nun fortsetzen. Es ist höchste Zeit für verstärkte Schritte hinsichtlich der Vorbeugung, Ausforschung und strafrechtlichen Verfolgung solcher Taten.

"Mit Beschmierungen fängt es an und wir alle wissen wohin dies führen kann", so IKG-Präsident Deutsch.

Oskar Deutsch
Präsident
Israelitische Kultusgemeinde Wien/
Israelitische Religionsgesellschaft

Rückfragen & Kontakt:

Israelitische Kultusgemeinde Wien, Tel: 01 53104-105

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | IKG0001