ÖGB-Achitz: Beschäftigungsbonus soll möglichst viele Vollzeitarbeitsplätze schaffen

Langzeitarbeitslosigkeit mit Aktion 20.000 und zusätzlichen öffentlichen Investitionen in soziale Infrastruktur bekämpfen

Wien (OTS/ÖGB) - „Der heute vom Ministerrat auf den Weg gebrachte Beschäftigungsbonus ist ein wesentlicher Schritt der Bundesregierung zur Bekämpfung der Rekordarbeitslosigkeit“, sagt Bernhard Achitz, Leitender Sekretär des ÖGB. „Auch wenn die Arbeitslosigkeit erstmals seit Jahren wieder zurückgeht, sind solche zusätzliche Maßnahmen unbedingt notwendig. Ziel muss sein, möglichst viele zusätzliche Vollzeitarbeitslätze zu schaffen – und diese mit Menschen zu besetzen, die in Österreich arbeitslos gemeldet sind. Wenn der Staat zusätzliches Geld für die aktive Arbeitsmarktpolitik in die Hand nimmt, dann muss das Ziel sein, den Arbeitslosen Arbeit zu geben, und nicht zusätzliche Arbeitsuchende ins Land zu holen.“++++

Mindestens so wichtig wie der Beschäftigungsbonus sei aber die Aktion 20.000, mit der Langzeitarbeitslose über 50 wieder in Beschäftigung gebracht werden sollen. Achitz: „Die Aktion 20.000 muss daher oberste Priorität haben und so schnell wie möglich starten.“

"Zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sind auch zusätzliche öffentliche Investitionen notwendig, denn es zeigt sich, dass der freie Markt nicht im erforderlichen Ausmaß Arbeitsplätze bereitstellen kann. Besonders Investitionen in die soziale Infrastruktur, zum Beispiel in den Bildungs- und Pflegebereich, sind notwendig“, so Achitz.

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