Interessensvertretung des Direktvertriebs feierte 25-jähriges Bestehen

Rund 3.000 Teilnehmer bei Jubiläumsfeier in Salzburg – aktuelle Branchenumfrage belegt hohe Zufriedenheit der Direktberater mit ihrer Interessenvertretung

Wien (OTS) - Rund 3.000 Direktberater und Freunde des Direktvertriebs aus allen Ecken Österreichs feierten am 29. April im großartigen Ambiente der Salzburgarena das 25-jährige Jubiläum der Gremien des Direktvertriebs in der Wirtschaftskammer: „Wir haben keine Mühen gescheut, um unseren Gästen eine abwechslungsreiche Mischung aus prominenten Referenten mit den unterschiedlichsten Themen zu bieten. Hochrangige Spitzenfunktionäre der Wirtschaftskammern, politische Europa-Vertreter aus Brüssel und wichtige Kooperationspartner des Direktvertriebs folgten unserer Einladung und zollen uns mit Ihrer Anwesenheit Anerkennung und Respekt“, betonte Peter Krasser, Bundesgremial-Obmann des Direktvertriebs, bei dem hochkarätig besetzten Event, an dem u.a. der Präsident der gastgebenden Wirtschaftskammer Salzburg, Konrad Steindl, der Bundesspartenobmann des österreichischen Handels, Peter Buchmüller, der EU-Abgeordnete Paul Rübig sowie weitere hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Politik teilnahmen.

 Nicht nur im Bundesland Salzburg, sondern im ganzen österreichischen Handel ist der Direktvertrieb als alternativer Vertriebszweig nicht mehr wegzudenken. Ebenso in Europa und noch mehr in der ganzen Welt ist er ein schnell wachsender Wirtschaftsfaktor.

 WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller betonte in ihrem Statement, welche Leistungen und Erfolge die Wirtschaftskammern für die Direktberaterinnen und Direktberatern als Ein-Personen-Unternehmen und speziell für Frauen im Direktvertrieb erbringen. Bürokratieabbau sowie Unterstützung im Sozialversicherungs- und Steuerrecht sind wesentliche Punkte, die sich die Wirtschaftskammern auf die Fahnen geschrieben haben. Besonders erfreut zeigte sie sich von der Tatsache, dass 75 Prozent der im Direktvertrieb Tätigen Frauen sind, was die gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie in dieser Branche deutlich macht.

 Harald Mahrer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, forderte in seinem Statement Mut zur Selbstständigkeit. Rund 60 Prozent aller heimischen Unternehmen sind Ein-Personen-Unternehmen (EPU), also Chef und Mitarbeiter in einer Person. „Der Großteil der EPU entscheidet sich bewusst für die Selbstständigkeit, um sich ein erfülltes Arbeitsleben mit Entscheidungsfreiheit zu verwirklichen. Dies zeigen die TOP-Gründungsmotive: flexiblere Zeiteinteilung, Selbstverwirklichung oder die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, so Mahrer, der dem Direktvertrieb auch in Zeiten zunehmender Digitalisierung eine stabile Zukunft bescheinigte: „Egal, ob eine Ware von menschlicher Hand oder von Robotern gebaut wird, der Direktvertrieb stillt die Sehnsucht des Menschen nach vertrauensvollem zwischenmenschlichem Kontakt.“

 Mit besonderem Beifall würdigten die Veranstaltungsteilnehmer die Leistungen von verdienstvollen Funktionären, welche mit der Goldenen Ehrennadel des Direktvertriebs ausgezeichnet wurden: Sonia Sagmeister, Obfrau des Landesgremiums Salzburg, Karl Breuer, Obmann des Landesgremiums Oberösterreich, Wolfgang Emberger, Obmann des Landesgremiums Tirol und Johann Siller als dessen ehemaliger Stellvertreter. Einen Höhepunkt stellte die Verleihung des Goldenen Ehrenrings des Direktvertriebs an Erwin Stuprich für seine Verdienste als langjähriger Bundesgremial-Obmann des Direktvertriebs dar.

 Professor Michael Zacharias, langjähriger wissenschaftlicher Begleiter der Gremien des Direktvertriebs, präsentierte die neuesten Fakten und Zahlen aus einer kürzlich erfolgten Branchenumfrage, an der über 1.700 aktive DirektberaterInnen teilnahmen. Besonders erfreulich ist, dass die Untersuchung eine sehr hohe Gesamtzufriedenheit der Mitglieder –mit der Arbeit ihrer Interessensvertretung ausweist: 82 Prozent sind sehr zufrieden bzw. zufrieden.

 Die Digitalisierung ist auch im Direktvertrieb kein Fremdwort. Der Internet-Marketing-Experte Sanjay Sauldie gab zu diesem Themenbereich Impulse für strategische Online-Positionierung und Internetmarketing. Bildhaft zeigte er Beispiele bekannter innovativer Unternehmen auf. Neueste digitale Trends lassen sich auch bei kleinen Firmen umsetzen, wenn man die wesentlichen Gesetzmäßigkeiten des digitalen Marketings kennt, die auf den menschlichen Grundbedürfnissen Aufmerksamkeit-Anerkennung-Selbstdarstellung aufbauen.

 Einen Spiegel hielt Körpersprache-Experte Stefan Verra dem Publikum vor. Gerade die nonverbale Sprache sei ein wesentlicher Faktor im Verkaufsgespräch oder bei der Warenpräsentation und sie entscheide im ersten Augenblick über Sympathie oder Antipathie, noch bevor das erste Wort gesprochen wird.

 Der ehemalige deutsche Handballnationalspieler und Europas Persönlichkeitstrainer Nr. 1, Jörg Löhr, zeigte anschaulich, dass man auch bei Misserfolgen nie aufgeben darf: „Unternehmer sollten eigene limitierende Entscheidungen laufend überdenken und Verantwortung übernehmen. Essenziell ist lebensbegleitende Weiterbildung, die nie stehenbleiben darf“, so Löhr.

 „Mobil.modern.menschlich.“ lautet der Slogan des österreichischen Direktvertriebs. Mobilität haben die zahlreichen zum Event angereisten Gäste mehr als deutlich gemacht. Modernität zeigt das riesige Potenzial, das sich an den rasant wachsenden Umsätzen weltweit zeigt. Die Menschlichkeit im Direktvertrieb hingegen offenbart sich nicht nur in der Kommunikation mit den Menschen, sondern vor allem an sozialen Projekten, wie die Kooperation mit dem Kinderschutz-Verein „Die Möwe“ oder dem Verein „Selbstbewusst“, an welche die Veranstaltungsteilnehmer großzügig spendeten. (PWK378/SR)

 Fotos zum Event stehen zum kostenlosen Download bereit unter: www.cityfoto.at (Stichwort: Direktvertrieb Österreich)

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