Kaske: Arbeitsmarkt ist und bleibt zentrales Anliegen

Wien (OTS) - Die momentan positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt stimmt AK Präsident Rudi Kaske „zwar vorsichtig optimistisch. Aber Entwarnung ist für mich noch lange nicht angesagt – trotz besserer Prognosen der Wirtschaftsforscher. Die guten Zeichen müssen jetzt unbedingt genutzt und die Anstrengungen verstärkt werden.“ Für eine nachhaltige Ankurbelung der Wirtschaft und damit auch für mehr Arbeitsplätze fehlen Kaske noch wichtige Maßnahmen, insbesondere ein klares Bekenntnis zu mehr öffentlichen Investitionen und Qualifizierung. So fordert Kaske die Schaffung einer zweiten Ausbildungschance in Form eines existenzsichernden Qualifizierungsgeldes sowie eines Rechtsanspruches auf eine bezahlte Weiterbildungswoche im Jahr. Außerdem erwartet sich der AK Präsident von der Bundesregierung, dass die arbeitsmarktpolitischen Vorhaben – wie die Beschäftigungsaktion +20.000 – zügig umgesetzt werden. Der Arbeitsmarkt – so Kaske – ist und bleibt die große, politische Herausforderung. „Unser Arbeitsmarkt gehört auch gegen Lohn- und Sozialdumping abgesichert. Wir müssen ein Unterlaufen unserer guten Standards verhindern“, fordert Kaske insbesondere den Ausbau der Kontrollmaßnahmen, die Beschränkung der Subunternehmerketten und die Ausweitung des Bestbieterprinzips.

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