Blecha zum 1. Mai: Jobprogramm für Ältere hui, dessen Blockierer pfui!

Tag der Arbeit ist Tag der konkreten Hoffnung auf einen Arbeitsplatz für 20.000

Wien (OTS) - „Anlässlich des 1. Mai, dem Tag der Arbeit, erklärte der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha, das Senken der hohen Altersarbeitslosigkeit zum höchstnotwendigen Schwerpunkt der Politik: „Die Arbeitslosigkeit bei den Über-50-Jährigen ist dramatisch hoch. Skandalöserweise sind diese Menschen, in dem Moment, wenn sie ihren Arbeitsplatz verlieren, stigmatisiert und zählen zum sprichwörtlichen ‚alten Eisen‘. Mit der von Bundeskanzler Kern und Sozialminister Stöger ins Leben gerufenen Beschäftigungsinitiative ,Aktion 20.000' bekommen arbeitssuchende Menschen über 50 Jahre wieder Arbeit. Jobprogramm für Ältere hui, dessen Blockierer und Verhinderer pfui!“

Altersarbeitslosigkeit senken, Blockaden beenden

Für Blecha sollte ab heute „alle Energie dafür verwendet werden, 20.000 Menschen schon bald wieder einen Arbeitsplatz zu ermöglichen und ihnen damit endlich wieder Selbstwert und Würde zu geben. Weil Arbeitslosigkeit ist menschlich, gesellschaftlich und auch ökonomisch das Schlechteste! Ich verstehe daher nicht, dass dieses Programm sabotiert wird.“

Blecha geht davon aus, „dass es in der Regierung schon sehr bald zu einer Einigung über die Beschäftigungsinitiative ,Aktion 20.000' kommen wird“. Blecha abschließend: „Der Tag der Arbeit wäre der beste Zeitpunkt für die Blockierer, ihre unverständliche Verhinderung der so wichtigen und notwendigen Aktion 20.000" aufzugeben und an der Senkung der Altersarbeitslosigkeit mitzuwirken!“

Finanzierung des sozialen Sicherheitssystem neu denken

Für Blecha bleibt im Zeitalter der Roboterisierung auch die Forderung nach einer Wertschöpfungsabgabe zur Finanzierung der sozialen Sicherheitssysteme auf der Tagesordnung. In Anspielung auf die auch in diesem Punkt ablehnende Haltung von Vizekanzler Mitterlehner sagte Blecha, „dass die Wertschöpfungsabgabe genau das ist, was wir brauchen!“
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